# riemer.it – alle Inhalte im Volltext > Kettenreaktion: Technik, die zusammenhält. Smart Home, KI und Musik von Marco Riemer. Stand: 3. November 2026. Übersicht: https://riemer.it/llms.txt --- ## Mein Papierkram hat jetzt einen Assistenten. Und einen Ausgang. URL: https://riemer.it/papierkram-mit-ki/ Rubrik: KI, Werkstatt Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht: Wie ein Computer Ordnung schafft und warum er dafür einen guten Auftrag braucht, als Foliensatz mit Sortier-Roboter für die Klassen 4 bis 8. Der Sortier-Roboter → Mein Papierkram war schon lange digital. Jeder Brief wurde gescannt und landete in Paperless-ngx, einem Open-Source-Archiv auf meinem eigenen Server. Er erkennt den Text, macht alles durchsuchbar und legt die PDFs sauber ab. Digital heißt aber noch lange nicht geordnet. Als ich genauer hinsah, hatten 203 von 224 Dokumenten keinen Absender. Titel wie scan_2024_0117.pdf, kein Dokumenttyp, kaum Schlagworte. Gefunden habe ich trotzdem fast alles, über die Volltextsuche. Aber Ordnung sieht anders aus. Und die Oberfläche war grün, die Standardfarbe von Paperless. Dazu später mehr. Eine KI, die nichts tut Die Idee war naheliegend: Eine KI liest jedes Dokument und schlägt Titel, Absender, Typ, Datum und Schlagworte vor. Dafür gibt es Erweiterungen, die Paperless mit einem Sprachmodell verbinden. Bei mir ist das Claude von Anthropic. Eingerichtet, gestartet, und dann passierte: nichts. Zwei Gründe, und beide sind lehrreich. Die KI hatte keinen Auftrag. Die Erweiterung bearbeitet nur Dokumente, die man ihr ausdrücklich übergibt, zum Beispiel über ein Schlagwort oder eine Regel. Das ist eine gute Voreinstellung, niemand will eine KI, die ungefragt in allen Unterlagen herumschreibt. Aber man muss es wissen. Ein stiller Fehler. Die neue Claude-Generation lehnt einen Parameter ab, den ältere Modelle noch akzeptiert haben. Die Erweiterung hat die Fehlermeldung einfach verschluckt. Keine Warnung, kein Hinweis, nur Stille. Ordnung = KI × Auftrag Ist der Auftrag null, ist das Ergebnis null, egal wie gut die KI ist. Und ein Fehler, der niemandem gemeldet wird, ist der teuerste Fehler, weil man ihn erst bemerkt, wenn man sich wundert. Der Datumsfehler Als die KI endlich lief, kam der nächste Lerneffekt. In meiner Anweisung stand sinngemäß: Wenn du kein Datum findest, nimm das heutige. Das klang vernünftig. Ergebnis: 38 Dokumente bekamen ein falsches Datum, obwohl das richtige oft im Text stand. Die KI hatte die Anweisung großzügiger ausgelegt, als ich sie gemeint hatte. Gerettet hat mich das Backup. Die richtigen Daten kamen aus der Sicherung zurück, die Anweisung wurde präziser. Ein zweiter Fall war fast lustig: Bei einem Dokument schlug die KI mein Geburtsdatum als Dokumentdatum vor. Es stand ja im Text, und es war ein Datum. Formal nicht falsch, inhaltlich Unsinn. Vor jedem KI-Durchlauf ein Backup. Eine KI arbeitet schnell, auch wenn sie falsch liegt. Was ein Mensch an einem Nachmittag falsch macht, schafft sie in Minuten an Hunderten Dokumenten. Das Ergebnis Die KI hat alle Dokumente durchgearbeitet, inzwischen sind es über 230. Danach hat Paperless seine eingebaute Erkennung mit den neuen Daten neu gelernt, sodass auch ohne KI die Vorschläge besser werden. Jedes neue Dokument bekommt automatisch einen Auftrag, sobald es eingescannt ist. Die KI schlägt vor, ich prüfe. // Ein Dokument, vorher und nachher Vorher 📄 Titel: scan_2024_0117.pdf Absender: – Typ: – Datum: Tag des Scans Schlagworte: – KI schlägt vor 🤖 Titel: Versicherungsschein Haftpflicht Absender: Versicherung Typ: Vertrag Datum: Ausstellungsdatum aus dem Text Schlagworte: Versicherung, Haushalt Ich prüfe ✅ Stimmt alles? Dann bleibt es so. Sonst korrigiere ich. Und wenn derselbe Fehler öfter auftaucht, passe ich den Auftrag an. Von allein lernt die KI aus meinen Korrekturen nichts. VorherJetzt Ohne Absender2038 Ohne Schlagwort820 Ohne Dokumenttyp40 Bekannte Absender1265 Datum fälschlich auf heute380 Aus 12 bekannten Absendern wurden 65. Ein paar davon sind doppelt, etwa zwei Schreibweisen derselben Firma. Die führe ich von Hand zusammen, das ist eine Sache von Minuten. Beispiele aus dem Alltag: Ein Wahlformular findet sich jetzt unter „Behörden“, ein Versicherungsschein unter „Versicherung“ mit Absender und Ausstellungsdatum. Klingt banal. Ist aber genau der Unterschied zwischen „irgendwo gescannt“ und „in zehn Sekunden gefunden“. Der Ausgang: teilen ohne Mailanhang Ein Archiv ist nur so gut wie der Weg nach draußen. Wenn ich ein Dokument weitergeben muss, verschicke ich keinen Mailanhang mehr. Ich setze in Paperless ein Schlagwort, das Dokument landet in meiner Nextcloud, und von dort teile ich einen passwortgeschützten Link, der nach ein paar Tagen von selbst abläuft. Die Datei liegt nicht für immer in fremden Postfächern. Und die Farbe? Das Grün von Paperless passte nicht zum Rest meiner Systeme. Der erste Versuch war Magenta, also das Pink von riemer.it. Auf einer Arbeitsoberfläche, auf die man stundenlang schaut, war das zu viel des Guten. Geblieben ist ein ruhiges Nachtblau wie hier auf der Seite. Auch das gehört zur Zusammenarbeit mit der KI: Sie liefert schnell einen Vorschlag, aber ob man damit leben will, merkt nur man selbst. Wo bleiben die Daten? Die Dokumente selbst bleiben auf meinem Server. Für die Auswertung schickt die Erweiterung aber den erkannten Text an die Schnittstelle des KI-Anbieters. Bei Anthropic werden Daten aus der Programmierschnittstelle nach Angaben des Anbieters nicht zum Training der Modelle verwendet. Trotzdem gilt: Was das Haus verlässt, sollte man bewusst entscheiden. Bei mir ist das ganze Archiv einmal durch die KI gelaufen. Wer das nicht möchte, kann besonders sensible Unterlagen, etwa zur Gesundheit oder zu den Kindern, einfach ohne Auftrag lassen. Genau dafür ist es gut, dass die KI nur arbeitet, wenn man sie lässt. Wer gar nichts nach draußen geben will, kann ein lokales Sprachmodell auf dem eigenen Rechner nutzen. Das ist langsamer und meist etwas ungenauer, aber vollständig im Haus. Was ich mitnehme Eine KI braucht einen Auftrag. Ohne Auftrag passiert nichts, und das ist gut so. Genau sagen, was man meint. „Nimm das heutige Datum“ war ein Satz, 38 Dokumente waren die Folge. Fehler müssen laut sein. Ein verschluckter Fehler kostet mehr Zeit als jeder sichtbare. Erst sichern, dann automatisieren. Das Backup hat den Tag gerettet. Die KI schlägt vor, ich entscheide. Ordnung ohne Fleißarbeit, aber nicht ohne Verantwortung. Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Bei der KI ist das selten das Modell, sondern meistens der Auftrag, den man ihr gibt. Wie eine KI überhaupt lernt, Texte zu verstehen, steht in Wie lernt eine KI? Wie man sich auf Ausfälle vorbereitet, in BCM für zu Hause. --- ## Ein Köder im eigenen Netz: Wie mein Honeypot zum Frühwarnsystem wurde URL: https://riemer.it/honeypot-heimnetz/ Rubrik: Sicher & stabil, Smart Home Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht: Wie man Eindringlinge im Netz erkennt, als Foliensatz für die Klassen 4 bis 8, mit Netz-Spiel, Wächter und Sperr-Entscheidungen. Die Köder-Schatzkiste → Ein Honeypot ist ein Köder. Ein Gerät im Netz, das sich als lohnendes Ziel ausgibt, etwa als Netzwerkspeicher mit Anmeldeseite oder als Server mit Fernzugang, aber nichts Echtes enthält. Kein normales Gerät hat dort etwas zu suchen. Deshalb ist jeder Zugriff ein starkes Signal: Irgendetwas im Netz schaut sich um. Ein gekapertes Smart-Home-Gerät, ein infizierter Laptop, ein Gast mit unguten Absichten. In meinem Heimnetz läuft so ein Köder schon eine Weile. Die erste Version war ein Experiment: ein paar Lockdienste, Meldungen per Messenger. Sie hat zuverlässig geschwiegen. Und genau das hat mich irgendwann stutzig gemacht. Ein Köder, der nie anschlägt, beweist nicht, dass alles ruhig ist. Vielleicht findet ihn nur niemand. Also habe ich Version 2 gebaut. Stille = nichts los ∧ Lebenszeichen ✓ Was einen guten Köder ausmacht Die richtigen Türen. Angreifer und Schadsoftware probieren die bekannten Eingänge: Dateiübertragung, Fernwartung, Datenbanken, Anmeldeseiten von Netzwerkspeichern. Genau dort müssen die Köder stehen, nicht an exotischen Stellen. Den ersten Schritt sehen. Bevor jemand angreift, tastet er das Netz ab. Diesen Rundgang zu bemerken, ist wertvoller als jeder spätere Alarm. Verständliche Meldungen. Ein Alarm muss in einem Satz sagen, was passiert ist: welches Gerät, welche Tür, was das bedeutet. Rohdaten liest nachts um drei niemand. Ausprobierte Passwörter erscheinen nur gekürzt, Wiederholungen werden zusammengefasst. Mehr als ein Weg. Nachricht aufs Handy, Eintrag im Logbuch von Home Assistant und eine eigene Seite „Sicherheit“ im Dashboard. Ein Lebenszeichen. Der Köder meldet sich regelmäßig, auch wenn nichts passiert: Laufen alle Lockdienste? Gibt es Updates? Bleibt die Meldung aus, gibt es Alarm. Erst damit bedeutet Stille wirklich, dass nichts los ist. Fest verankerte Software. Die Programme sind per Prüfsumme festgeschrieben. Austauschen kann sie niemand unbemerkt, auch kein automatisches Update. So greift alles ineinander // Vom ersten Zugriff bis zur Sperre 1 · Zugriff 🚪 Ein Gerät klopft an einer Köder-Tür an oder tastet das Netz ab. 2 · Erkennen 🔎 Der Honeypot protokolliert, wer, wann, wo. 3 · Übersetzen 📝 Aus Rohdaten wird ein Satz: was passiert ist und was es bedeutet. 4 · Melden 📱 Nachricht aufs Handy, Eintrag im Logbuch, Anzeige im Dashboard. 5 · Entscheiden ⚖️ Eindeutige Fälle sperrt das System selbst, alle anderen entscheidet ein Mensch per Knopf. 6 · Sperren 🔒 Das Gerät wird im Netz blockiert. Freigeben geht nur von Hand. Parallel meldet sich der Honeypot regelmäßig mit einem Lebenszeichen. Bleibt es aus, gibt es einen eigenen Alarm. Sperren, aber mit Bremsen Ein Alarm allein hilft nachts wenig. Deshalb kann das System Geräte über den Netzwerk-Controller aussperren. Eine Automatik, die blind sperrt, wäre aber selbst ein Risiko. Wer weiß, wie sie funktioniert, könnte sie gegen das eigene Netz einsetzen. EreignisReaktionWarum so Anmeldeversuch an einer Köder-Türsofort automatisch gesperrtbraucht eine echte Verbindung, der Absender lässt sich nicht fälschen Abtasten des Netzes, SeitenaufrufeNachricht mit Knopf „Sperren“der Absender lässt sich fälschen, also entscheidet ein Mensch Gerät auf der Schutzlistenur AlarmRouter, Netzwerktechnik und Server werden nie ausgesperrt Freigabenur von Handeine Sperre soll nicht still ablaufen Die Schutzliste verhindert Eigentore. Ein Angreifer könnte ein Abtasten mit der Absenderadresse des Routers vortäuschen. Eine naive Automatik würde dann das eigene Netz lahmlegen. Darum sind die wichtigsten Geräte fest ausgenommen, und nur dort wird automatisch gesperrt, wo der Absender nicht gefälscht werden kann. Bevor die Automatik scharf geschaltet wurde, habe ich sie an einem harmlosen Gerät getestet: den Drucker gesperrt, im Controller nachgeschaut, per Knopf wieder freigegeben. Erst dann ging es los. Auch die Rechte sind knapp gehalten: Home Assistant darf sperren und freigeben, aber nicht das Netzwerk umkonfigurieren. Warum meine Fernwartung nicht im Internet hängt Zum Projekt gehörte auch ein Blick auf die Fernwartung, mit der ich anderen Rechnern helfe. Die klassische Lösung wäre eine Portfreigabe am Router mit einer dynamischen Adresse. Dann stünde der Fernwartungsdienst aber offen im Internet, und genau solche Dienste werden gezielt gesucht. WegSicherheitAufwand Portfreigabe mit dynamischer Adressevon überall erreichbar, auch für Angreiferjeder Client kommt ohne Zusatzsoftware aus Privates VPN-Netz (bei mir Tailscale)von außen ist kein Port offen, jede Verbindung ist verschlüsselt und authentifiziertjeder Client braucht die VPN-Software Für feste Rechner, die ich regelmäßig betreue, ist das private Netz die klar bessere Wahl. Was nicht im Internet steht, kann dort auch niemand finden. Den Wartungstag habe ich gleich für eine Inventur genutzt: Updates eingespielt, automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet, alles abgeschaltet, was nicht mehr gebraucht wird. Grenzen Kabelgeräte im selben Netz sind nicht völlig abgeschottet. Ihr Verkehr zu Nachbargeräten läuft über den Switch, nicht über die Firewall. Im Ernstfall wird der Switch-Port abgeschaltet. Ein Honeypot ersetzt keine Grundhygiene. Updates, wenige offene Dienste und getrennte Netze bleiben die Basis. Der Köder sagt nur früh Bescheid, wenn irgendwo etwas durchgerutscht ist. Was ich mitnehme Ein Sicherheitssystem muss sich selbst überwachen. Ohne Lebenszeichen ist ein stiller Köder wertlos. Automatik braucht Bremsen: automatisch nur, wo der Absender echt ist, und nie gegen die eigenen Geräte. Erst lesen, dann ändern: Bestandsaufnahme, Sicherung, Test an einem harmlosen Gerät. Was nicht im Internet steht, muss dort auch nicht verteidigt werden. Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Ein Honeypot ist das Glied, das Alarm schlägt, bevor ein anderes reißt. --- ## Wie ich nie wieder ein abgelaufenes Zertifikat verpasse URL: https://riemer.it/zertifikate-im-blick/ Rubrik: Sicher & stabil, Smart Home Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht: Was das Schloss im Browser bedeutet, warum Ausweise ablaufen und wie eine Ampeltafel aufpasst, als Foliensatz für die Klassen 4 bis 8. Ausweise mit Ablaufdatum → Ein Zertifikat ist der Ausweis einer Website oder eines Dienstes. Es bestätigt, dass riemer.it wirklich riemer.it ist, und sorgt dafür, dass die Verbindung verschlüsselt ist. Das kleine Schloss im Browser zeigt genau das. Wie jeder Ausweis hat auch ein Zertifikat ein Ablaufdatum. Läuft es ab, warnt der Browser alle Besucher, Apps verweigern die Verbindung, und Dienste, die miteinander reden, hören einfach auf. Das Tückische daran: Bis zu diesem Tag merkt man nichts. Ein Zertifikat geht nicht langsam kaputt. Es ist gültig, bis es plötzlich nicht mehr gültig ist. Restlaufzeit = Ablaufdatum − heute Es wird enger Die Browser-Hersteller und Zertifizierungsstellen haben gemeinsam beschlossen, die Laufzeit öffentlicher Zertifikate schrittweise zu verkürzen. Je kürzer ein Ausweis gilt, desto kleiner ist der Schaden, wenn er in falsche Hände gerät. ZeitraumHöchste Laufzeit bis März 2026398 Tage ab März 2026200 Tage ab März 2027100 Tage ab März 202947 Tage Was das praktisch bedeutet, zeigt der Rechner: // Erneuerungs-Rechner · wie oft musst du ran? Höchste Laufzeit öffentlicher Zertifikate 398 Tage (bis März 2026) 200 Tage (ab März 2026) 100 Tage (ab März 2027) 47 Tage (ab März 2029) Anzahl deiner Zertifikate: 5 Meine zwei Regeln 1. Erneuern ist Sache der Maschine Kein Zertifikat wird bei mir von Hand erneuert. Für öffentliche Websites gibt es dafür ein offenes Verfahren namens ACME, das zum Beispiel Let’s Encrypt nutzt. Viele Webhoster haben es eingebaut, für Dienste zu Hause übernimmt das ein vorgeschalteter Webserver oder ein Add-on in Home Assistant. Das Zertifikat wird lange vor dem Ablauf automatisch erneuert. 2. Die Automatik wird selbst überwacht Automatik ist gut, aber sie kann still scheitern: ein geänderter DNS-Eintrag, eine Firewall-Regel, ein abgelaufenes Konto. Deshalb prüft bei mir eine zweite, unabhängige Stelle regelmäßig die Restlaufzeit jedes Zertifikats und meldet sich, wenn sie unter drei Wochen fällt. Die Erneuerung erledigt also die Automatik, und ob sie es wirklich getan hat, kontrolliert jemand anderes. Vergiss die internen Zertifikate nicht. Nicht nur Websites haben Ausweise. Auch Dienste im eigenen Netz nutzen sie, um sich gegenseitig zu erkennen. Ein Beispiel: In Kubernetes-Clustern, die mit dem Standardwerkzeug kubeadm eingerichtet werden, gelten die internen Zertifikate ein Jahr und werden nur bei Updates oder von Hand erneuert. Solche Daten gehören genauso in die Überwachung. Eine Seite, die alles zeigt Zertifikate sind nur ein Glied der Kette. Bei mir zeigt eine einzige Übersichtsseite, ob alles hält: Erreichbarkeit und Antwortzeit jeder Website Restlaufzeit jedes Zertifikats Sicherungen: gelaufen oder nicht Speicherplatz, Temperatur, Updates der Geräte zu Hause Offene Alarme als eine einzige Zahl, die im Normalfall 0 ist Grün heißt: hält. Rot heißt: gerissen. Und weil die Seite sich selbst meldet, weiß ich auch, dass Grün wirklich Grün bedeutet und nicht „die Überwachung ist ausgefallen“. Ein Ablaufdatum ist das berechenbarste Problem der IT. Man weiß auf den Tag genau, wann es kommt. Es zu verpassen, ist keine Frage der Technik, sondern der Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit kann man automatisieren. Wie man einen ganzen Haushalt auf Ausfälle vorbereitet, steht in BCM für zu Hause. Wie ein Frühwarnsystem im Heimnetz funktioniert, in Ein Köder im eigenen Netz. --- ## Ausweise mit Ablaufdatum: Zertifikate und wer aufpasst URL: https://riemer.it/ausweise-mit-ablaufdatum/ Rubrik: Lernen, Sicher & stabil, Unterricht Stand: 2026-11-02 Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Was bedeutet das Schloss im Browser? Warum laufen Website-Ausweise ab? Und wie merkt man, dass etwas kaputtgeht, bevor es alle merken? Mit Browser zum Ausprobieren, Ausweis-Countdown und Ampeltafel. // Für die Klassen 4 bis 8 Ausweise mit Ablaufdatum Warum Websites einen Ausweis brauchen, warum er abläuft, und wer aufpasst, dass nichts kaputtgeht. 🪪 🔒 🚦 // Wer bist du? Woran erkennst du, wer echt ist? Am Telefon sagt jemand: „Ich bin von der Bank.“ Im Chat schreibt jemand: „Ich bin deine Lehrerin.“ Woher weißt du, ob das stimmt? Bei Menschen gibt es dafür Ausweise. Ein Amt bestätigt: Diese Person ist wirklich die, die sie sagt. // Frage an die Klasse Welche Ausweise kennt ihr? Was steht darauf? // Das Schloss im Browser · zum Ausprobieren Auch Websites haben einen Ausweis Er heißt Zertifikat . Das kleine Schloss neben der Adresse zeigt: Der Ausweis wurde geprüft. Klickt auf das Schloss. // Der Geheimgang Das Schloss macht die Leitung dicht Das Zertifikat kann noch mehr: Mit ihm bauen dein Gerät und die Website einen Geheimgang. Alles, was durch ihn geht, ist verschlüsselt. Wer unterwegs mitlauscht, sieht nur Buchstabensalat. 📱 ═🔒═ 🌐 „Hallo“ → „x7#qP!2fZ“ // Das Ablaufdatum · zum Ausprobieren Warum läuft ein Ausweis ab? Damit ein gestohlener oder falscher Ausweis nicht ewig benutzt werden kann. Deshalb muss jeder Website-Ausweis regelmäßig erneuert werden. Schiebt die Zeit vor. // Wer passt auf? · zum Ausprobieren Die Ampeltafel Eine Website besteht aus vielen Gliedern. Eine Ampeltafel zeigt auf einen Blick, ob alles hält. Grün heißt: hält. Rot heißt: gerissen. // Leise Fehler Was keiner sieht, repariert keiner Die Pflanze im Klassenzimmer welkt nicht an einem Tag. Wenn es niemand sieht, ist sie irgendwann vertrocknet. Mit einem Gießplan an der Tafel passiert das nicht. 🌱 → 🥀  |  📋💧 → 🌿 // Merke Lieber eine Warnung zu früh als ein Ausfall zu spät. // Bei uns in der Klasse · zum Mitmachen Was hat bei euch ein Ablaufdatum? Hakt ab, was ihr in eurer Klasse im Blick behalten wollt. Im-Blick-o-Meter // Quiz Habt ihr es verstanden? Was zeigt das Schloss neben der Adresse? Dass die Website einen geprüften Ausweis hat und die Verbindung verschlüsselt ist. Warum musst du trotz Schloss auf die Adresse achten? Weil auch falsche Websites ein Schloss haben können. Der Name muss genau stimmen. Warum laufen Website-Ausweise ab? Damit ein gestohlener oder falscher Ausweis nicht ewig benutzt werden kann. Wozu ist eine Ampeltafel gut? Sie zeigt sofort, wenn etwas kaputtgeht, bevor es alle merken. // Das habt ihr gelernt Ausweis prüfen, Zeit im Blick 🪪 Websites haben einen Ausweis, das Zertifikat. 🔒 Das Schloss heißt: geprüft und verschlüsselt. Den Namen prüfst du selbst. 📅 Ausweise laufen ab und müssen rechtzeitig erneuert werden. 🚦 Eine Ampeltafel zeigt, ob alles hält. // was zu zeigen war ∎ Wer rechtzeitig hinschaut, muss später nicht reparieren. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-3. Für Lehrkräfte Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Alles läuft lokal im Browser als Simulation. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking. Die Websites in den Beispielen sind erfunden. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8 Fächer: Informatik, Medienbildung Dauer: 45 Minuten Material: Smartboard oder Beamer, optional echte Ausweise zum Vergleich (Schülerausweis, Bibliotheksausweis) Lernziele Die Kinder erklären, was das Schloss im Browser bedeutet und was nicht. Sie prüfen Website-Adressen genau und erkennen einfache Tricks mit ähnlich aussehenden Buchstaben. Sie begründen, warum Ausweise ein Ablaufdatum haben und rechtzeitig erneuert werden müssen. Sie verstehen, wie eine Überwachung mit Ampelfarben hilft, Fehler früh zu bemerken. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 2Einstieg: Woran erkennt man, wer echt ist? Ausweise sammeln. 5 – 153 – 4Browser ausprobieren: gültig, abgelaufen, Trick. Geheimgang kurz erklären. 15 – 225Ausweis-Countdown: von Hand erneuern gegen automatisch. 22 – 306 – 7Ampeltafel: etwas geht kaputt. Die welkende Pflanze als Bild. 30 – 378Was hat in unserer Klasse ein Ablaufdatum? 37 – 459 – 10Quiz und Merksätze. Ohne Computer: Die Klassen-Ampel Die Klasse wählt fünf Dinge, die regelmäßig gepflegt werden müssen, zum Beispiel Pflanzen, Tablet-Akkus, Bücherei-Bücher, Papier im Drucker und den Erste-Hilfe-Kasten. Für jedes gibt es eine Karte mit grüner, gelber und roter Seite und einen „Prüfdienst“. Jeden Morgen dreht der Prüfdienst die Karten passend um. Nach einer Woche: Was ist uns aufgefallen, bevor es zum Problem wurde? Gesprächsimpulse Reicht das Schloss allein, um einer Website zu vertrauen? Warum ist es klüger, etwas automatisch zu erneuern, als sich daran zu erinnern? Was würde in unserer Schule ohne „Ampel“ unbemerkt kaputtgehen? Vereinfachungen: Ein Zertifikat bestätigt, dass eine Website zu einem bestimmten Namen gehört. Es sagt nichts darüber, ob die Website ehrlich ist. Darum ist die Adresse so wichtig. Die Laufzeiten in den Folien sind gerundet, echte Website-Zertifikate gelten derzeit höchstens 200 Tage, Tendenz sinkend. Für Erwachsene: Wie ich nie wieder ein abgelaufenes Zertifikat verpasse → --- ## Die Köder-Schatzkiste: Wie man Eindringlinge im Netz erkennt URL: https://riemer.it/koeder-schatzkiste/ Rubrik: Lernen, Sicher & stabil, Unterricht Stand: 2026-11-02 Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Wie erkennt man einen Eindringling im Computernetz? Mit einer Köder-Schatzkiste, die niemand öffnen muss, einem Wächter, der sich regelmäßig meldet, und klugen Regeln, wann man sofort sperrt und wann ein Mensch entscheidet. // Für die Klassen 4 bis 8 Die Köder-Schatzkiste Wie man einen Eindringling im Computernetz erkennt, ohne den ganzen Tag aufzupassen. 💎 🪤 🔔 // Stell dir vor … Jemand schnüffelt herum In eurem Klassenzimmer wurden in der Pause Schulranzen durchwühlt. Niemand hat etwas gesehen. Ihr könnt nicht jede Pause Wache halten. // Frage an die Klasse Wie könntet ihr herausfinden, wer es war, ohne ständig aufzupassen? // Die Idee Eine Kiste, die niemand öffnen muss Stellt eine Schatzkiste auf, die wertvoll aussieht, aber nichts Echtes enthält. Wer ehrlich ist, hat keinen Grund, sie zu öffnen. Wer sie trotzdem öffnet, verrät sich, und eine Glocke klingelt. In Computernetzen heißt so eine Kiste Honeypot , auf Deutsch Honigtopf. Wie ein Topf Honig, der Bären anlockt. // Merke Normale Geräte haben an der Köder-Kiste nichts zu suchen. Jeder Zugriff ist verdächtig. // Das Netz-Spiel · zum Ausprobieren Wer rüttelt an der Kiste? Das ist ein kleines Heimnetz. Alle Geräte reden normalerweise nur mit dem Router. Was passiert an einem normalen Tag, und was, wenn ein Gerät schnüffelt? // Wo steht die Kiste? · zum Mitmachen Dort, wo man zuerst sucht Wo würdet ihr die Köder-Kiste hinstellen? // Der Wächter · zum Ausprobieren Stille ist nur gut, wenn der Wächter sich meldet Die Kiste klingelt nie. Heißt das, alles ist ruhig? Oder ist die Glocke kaputt? Deshalb meldet sich der Wächter regelmäßig: „Ich bin da, alles ruhig.“ 💚Wächter meldet sich … // Sperren, aber mit Köpfchen · zum Mitmachen Sofort sperren oder erst fragen? Die Kiste hat Alarm geschlagen. Soll das System das Gerät sofort aus dem Netz werfen, oder fragt es lieber einen Menschen? // Darüber reden Ist eine Falle fair? Die Köder-Kiste beobachtet nur sich selbst. Sie schaut nicht in eure Nachrichten und nicht auf eure Geräte. Sie bemerkt nur, wer sie anfasst. // Diskutiert Ist es in Ordnung, einen Köder aufzustellen? Was wäre nicht mehr in Ordnung? // Quiz Habt ihr es verstanden? Was ist ein Honeypot? Ein Köder im Netz, der wertvoll aussieht, aber nichts Echtes enthält. Warum ist jeder Zugriff auf den Köder verdächtig? Weil normale Geräte dort nichts zu suchen haben. Warum muss sich der Wächter regelmäßig melden? Damit man weiß, dass Stille wirklich „alles ruhig“ heißt und nicht „kaputt“. Warum wird der Router nie automatisch gesperrt? Weil sich ein Angreifer als Router ausgeben könnte. Dann würde man sich selbst aussperren. // Das habt ihr gelernt Der Köder passt auf 💎 Ein Köder sieht wertvoll aus, enthält aber nichts. 👀 Er steht dort, wo Eindringlinge zuerst suchen. 💚 Ein Wächter meldet sich regelmäßig, sonst gibt es Alarm. 🧠 Bei unklaren Fällen entscheidet ein Mensch. // was zu zeigen war ∎ Wer den Köder anfasst, verrät sich selbst. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-4. Für Lehrkräfte Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Alles läuft lokal im Browser als Simulation. Es wird kein echtes Netz untersucht. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8 Fächer: Informatik, Medienbildung, Ethik Dauer: 45 Minuten Material: Smartboard oder Beamer, für das Spiel ohne Computer: ein paar Schachteln und Zettel Lernziele Die Kinder erklären, was ein Honeypot ist und warum jeder Zugriff darauf verdächtig ist. Sie begründen, warum ein Köder dort stehen muss, wo Eindringlinge zuerst suchen. Sie verstehen, dass Stille nur mit einem Lebenszeichen „alles ruhig“ bedeutet. Sie unterscheiden eindeutige Fälle, in denen ein System selbst handeln darf, von unklaren, in denen ein Mensch entscheidet. Sie diskutieren, wann Beobachten fair ist. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 2Einstieg: Jemand schnüffelt im Klassenzimmer. Ideen sammeln. 5 – 153 – 4Die Köder-Idee, dann das Netz-Spiel: normaler Tag gegen Schnüffler. 15 – 205Wo steht die Kiste? Abstimmen und begründen. 20 – 276Den Wächter einschlafen lassen: Was bedeutet Stille? 27 – 357Sofort sperren oder Mensch fragen? Drei Fälle entscheiden. 35 – 408Gespräch: Ist eine Falle fair? 40 – 459 – 10Quiz und Merksätze. Ohne Computer: Wer ist der Schnüffler? Im Raum stehen mehrere beschriftete Schachteln, darunter eine „Schatzkiste“, in der nur ein Zettel liegt: „Erwischt!“. Ein Kind bekommt heimlich eine Spion-Karte mit dem Auftrag, in den Schachteln nach einem Codewort zu suchen. Die anderen sind Wächter, dürfen aber nur die Schatzkiste beobachten. Ein Wächter muss alle zwei Minuten „Alles ruhig!“ rufen. Was passiert, wenn er es vergisst? Gemeinsam auswerten: Warum war die Schatzkiste der beste Beobachtungsposten? Gesprächsimpulse Warum ist es schlau, nicht alles zu beobachten, sondern nur den Köder? Was wäre, wenn ein Computer immer sofort sperrt, auch bei Fehlalarm? Welche Geräte bei euch zu Hause sind mit dem Internet verbunden? Wüsstet ihr, wenn eins krank wäre? Wichtiger Hinweis: Fremde Netze abzutasten oder in sie einzudringen, ist verboten, auch das Schulnetz und auch „nur zum Ausprobieren“. Die Einheit zeigt das Prinzip als Simulation. Werkzeuge zum Untersuchen echter Netze gehören nicht in den Unterricht ohne ausdrückliche Erlaubnis der Schule. Vereinfachungen: Echte Honeypots ahmen Dienste wie Anmeldeseiten oder Dateifreigaben nach und protokollieren Zugriffe. Das „Rütteln an der Kiste“ steht für einen Verbindungsversuch. Ob ein Absender gefälscht sein kann, hängt von der Art des Zugriffs ab. Das Prinzip „eindeutig automatisch, unklar per Mensch“ entspricht der Praxis. Für Erwachsene: Ein Köder im eigenen Netz: Wie mein Honeypot zum Frühwarnsystem wurde → --- ## Der Sortier-Roboter: Ordnung mit Köpfchen URL: https://riemer.it/sortier-roboter/ Rubrik: KI, Lernen, Unterricht Stand: 2026-11-02 Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Wie schafft ein Computer Ordnung? Die Kinder geben einem Sortier-Roboter Aufträge, erleben, was ein schlechter Auftrag anrichtet, retten alles mit einer Sicherung und prüfen die Vorschläge des Roboters. // Für die Klassen 4 bis 8 Der Sortier-Roboter Wie ein Computer Ordnung schafft, und warum er dafür einen guten Auftrag braucht. 📬 🤖 🗂️ // Stell dir vor … Eine Schublade voller Zettel Elternbriefe, Rechnungen, Einladungen, Anmeldungen: alles durcheinander in einer Schublade. Morgen ist die Klassenfahrt, und der Elternbrief ist weg. // Frage an die Klasse Wie würdet ihr die Schublade ordnen, damit man alles schnell findet? // Was steht auf jedem Brief? Absender, Datum, Thema Fast jeder Brief verrät drei Dinge. Klick auf einen Brief, um sie zu sehen. // Merke Wer, wann, worum: Damit lässt sich fast alles ordnen. // Der Roboter · zum Ausprobieren Gib dem Roboter einen Auftrag Der Roboter kann sortieren. Aber nur, wenn ihr ihm sagt, was er tun soll. Wählt einen Auftrag: 🤖 … // Was haben wir gelernt? Ein Roboter macht, was man sagt Ohne Auftrag tut er nichts. Mit einem guten Auftrag spart er viel Arbeit. Und mit einem schlechten Auftrag macht er ganz schnell ganz viel kaputt. // Merke Genau sagen, was man will. Danach prüfen. Und vorher eine Sicherung machen. // Vorschlag oder Entscheidung? · zum Mitmachen Der Roboter schlägt vor, ihr entscheidet Ein guter Sortier-Roboter fragt nach, bevor er etwas festlegt. Stimmt sein Vorschlag? // Wer darf das sehen? Private Briefe bleiben privat Viele Briefe gehen nur die Familie etwas an. Will man einen davon weitergeben, schickt man nicht einfach eine Kopie an alle, sondern einen Link mit Passwort, der nach ein paar Tagen von selbst verfällt. 🔒 🔗 ⏳ // Frage an die Klasse Welche Briefe würdet ihr nie einem fremden Computer zeigen? // Quiz Habt ihr es verstanden? Was macht der Roboter ohne Auftrag? Nichts. Er wartet. Warum war „Nimm das heutige Datum“ ein schlechter Auftrag? Weil dann alle Briefe dasselbe, falsche Datum bekommen. Was rettet einen, wenn der Roboter etwas kaputt gemacht hat? Eine Sicherung, die man vorher gemacht hat. Wer entscheidet am Ende: Roboter oder Mensch? Der Mensch. Der Roboter macht Vorschläge. // Das habt ihr gelernt Ordnung mit Köpfchen 📬 Wer, wann, worum: So lässt sich fast alles ordnen. 🤖 Ein Roboter hilft, aber nur mit einem klaren Auftrag. 💾 Vorher sichern, danach prüfen. 🔒 Private Dinge teilt man nur gezielt und geschützt. // was zu zeigen war ∎ Der Roboter arbeitet. Du denkst mit. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-4. Für Lehrkräfte Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Alles läuft lokal im Browser. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking, es wird keine KI aufgerufen. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8 Fächer: Informatik, Medienbildung, Sachunterricht Dauer: 45 Minuten Material: Smartboard oder Beamer, für die Übung ohne Computer: ein Stapel Briefumschläge oder Karteikarten Lernziele Die Kinder ordnen Dokumente nach Merkmalen wie Absender, Datum und Thema. Sie erklären, dass ein Computer nur mit einem klaren Auftrag arbeitet. Sie erkennen, wie ein ungenauer Auftrag viele Fehler auf einmal auslöst, und warum Sicherungen wichtig sind. Sie prüfen Vorschläge kritisch und entscheiden selbst. Sie denken darüber nach, welche Dokumente privat sind. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 2Einstieg: Die Schublade voller Zettel. Ideen zum Ordnen sammeln. 5 – 103Briefe aufdecken: Absender, Datum, Thema. 10 – 224 – 5Roboter-Aufträge ausprobieren, den Datumsfehler erleben, mit der Sicherung retten. 22 – 306Vorschläge prüfen: stimmt oder falsch? 30 – 377Gespräch: Was ist privat? Wie teilt man sicher? 37 – 458 – 9Quiz und Merksätze. Ohne Computer: Ihr seid der Roboter Jede Gruppe bekommt einen gemischten Stapel Umschläge mit erfundenen Absendern und Daten. Eine Person ist der Roboter und darf nur genau das tun, was auf einem Auftragszettel steht. Die anderen schreiben Aufträge. Wer schafft es, dass der Roboter sinnvoll sortiert? Lustig wird es mit absichtlich ungenauen Aufträgen wie „Leg alles ordentlich hin“. Gesprächsimpulse Warum ist es gut, dass der Roboter ohne Auftrag nichts tut? Wem würdet ihr eure Briefe zum Sortieren geben, und wem nicht? Wo im Alltag sortieren Computer schon für euch? (Fotos, E-Mails, Musik) Vereinfachungen: Der Roboter in den Folien folgt festen Regeln. Echte KI-Systeme lesen den Text eines Dokuments und machen Vorschläge, die mal besser, mal schlechter passen. Das Prinzip „Auftrag geben, prüfen, sichern“ gilt aber genauso. Für Erwachsene: Mein Papierkram hat jetzt einen Assistenten. Und einen Ausgang. → --- ## Hefe, das kleinste Haustier der Welt URL: https://riemer.it/hefe-experiment/ Rubrik: Kinderprojekte, Lernen, Unterricht Stand: 2026-11-02 Ein Experiment zum Mitmachen im Unterricht oder zu Hause: Hefe, Zucker und warmes Wasser in eine Flasche, einen Luftballon darüber, und der Ballon bläst sich von selbst auf. Mit Simulator für einen fairen Versuch und Folien zum Zeigen. // Für die Klassen 4 bis 8 Hefe, das kleinste Haustier der Welt Ein Experiment mit Luftballon, Zucker und winzigen Lebewesen, die man nicht sehen, aber arbeiten lassen kann. 🦠 🎈 🍞 // Was ist Hefe? Winzig klein und lebendig Hefe besteht aus winzigen Pilzen, so klein, dass man sie nur unter dem Mikroskop sieht. In einem einzigen Hefewürfel stecken Milliarden davon. Hefe frisst Zucker. Dabei macht sie ein Gas: Kohlendioxid . Kurz gesagt: Hefe pupst. 😄 // Frage an die Klasse Wo habt ihr schon einmal Hefe gesehen oder gegessen? // Hier steckt Hefe drin Hefe backt mit 🍞🥖🍕🥨 Brot, Brötchen, Pizzateig und Hefezopf. Ohne Hefe wären sie flach und hart wie Kekse. // Das Experiment Der Ballon, der sich selbst aufbläst Ihr braucht eine leere Plastikflasche einen Luftballon 1 Päckchen Trockenhefe 2 Esslöffel Zucker ein Glas lauwarmes Wasser So geht’s Hefe und Zucker in die Flasche geben. Lauwarmes Wasser dazu, kurz schwenken. Luftballon über den Flaschenhals ziehen. Warten und beobachten: etwa 20 bis 30 Minuten. // Der Simulator · zum Ausprobieren Drei Flaschen, ein fairer Versuch Stellt jede Flasche anders ein. Was glaubt ihr, welcher Ballon wird am größten? // Wie Forscher arbeiten Immer nur eine Sache ändern Wenn Flasche A warmes Wasser und Zucker hat und Flasche B kaltes Wasser ohne Zucker, weiß man am Ende nicht, woran es lag. Deshalb ändert man in einem fairen Versuch nur eine Sache und lässt alles andere gleich. So findet man heraus, was wirklich wirkt. // Merke Ein fairer Versuch ändert genau eine Sache. // Und im Teig? Warum Brot Löcher hat Im Teig macht die Hefe dasselbe wie in der Flasche: Sie bildet Gasbläschen. Der Teig geht auf. Im heißen Ofen dehnen sich die Bläschen noch einmal aus, und die Hefe hört auf zu arbeiten. 🫧 → 🍞 Die kleinen Löcher, die ihr im Brot seht, waren einmal Gasbläschen von der Hefe. // Hefe und Technik Wenn ein Computer aufpasst Hefe mag es nicht zu kalt und nicht zu heiß. In Bäckereien und Brauereien passt deshalb oft ein Computer auf die Temperatur auf. 🌡️misst→🤖entscheidet→🔥heizt oder kühlt↺ Das nennt man einen Regelkreis . Die Heizung bei euch zu Hause funktioniert genauso. // Quiz Habt ihr es verstanden? Was frisst die Hefe? Zucker. Welches Gas bläst den Ballon auf? Kohlendioxid, das die Hefe beim Fressen macht. Warum passiert mit kochend heißem Wasser nichts? Zu viel Hitze tötet die Hefe. Was ist ein fairer Versuch? Man ändert nur eine Sache und lässt alles andere gleich. // Das habt ihr gelernt Kleine Pilze, große Wirkung 🦠 Hefe lebt und frisst Zucker. 🎈 Dabei entsteht Gas, das Ballons und Teig aufbläst. 🌡️ Lauwarm ist ideal, zu heiß tötet die Hefe. 🔬 Ein fairer Versuch ändert nur eine Sache. // was zu zeigen war ∎ Manche Haustiere sieht man nicht, aber sie arbeiten trotzdem fleißig. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-5. Für Lehrkräfte und Eltern Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Die Folien laufen lokal im Browser, ohne Anmeldung, Cookies oder Tracking. Das Experiment selbst braucht nur Dinge aus der Küche. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8, zu Hause ab etwa 8 Jahren mit Erwachsenen Fächer: Sachunterricht, Biologie, Naturwissenschaften Dauer: 45 Minuten, das Experiment braucht 20 bis 30 Minuten Wartezeit Material pro Gruppe: 3 leere Plastikflaschen (0,5 l), 3 Luftballons, 3 Päckchen Trockenhefe, Zucker, Wasser in drei Temperaturen, Esslöffel, Trichter Lernziele Die Kinder wissen, dass Hefe ein Lebewesen ist, das Zucker verarbeitet und dabei Gas bildet. Sie planen einen fairen Versuch und ändern dabei nur eine Bedingung. Sie beobachten, vergleichen und begründen ihre Ergebnisse. Sie erklären, warum Brot locker wird. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 3Einstieg: Was ist Hefe, wo steckt sie drin? 5 – 154 – 5Vermutungen im Simulator, dann echte Flaschen ansetzen: A lauwarm mit Zucker, B kalt mit Zucker, C lauwarm ohne Zucker. 15 – 356 – 8Während die Ballons wachsen: fairer Versuch, Brot, Regelkreis. 35 – 40–Ergebnisse vergleichen und mit den Vermutungen abgleichen. 40 – 459 – 10Quiz und Merksätze. Was ihr erwarten könnt FlascheErgebnis A: lauwarm, mit ZuckerBallon wird deutlich größer B: kalt, mit ZuckerBallon wächst langsam und wenig C: lauwarm, ohne Zuckerkaum etwas Zusatz: sehr heiß, mit Zuckernichts, die Hefe stirbt (nur von der Lehrkraft vorbereiten) Sicherheit: Lauwarm heißt etwa Körpertemperatur, 35 bis 40 Grad. Heißes Wasser bereitet nur die Lehrkraft vor. Die Flüssigkeit nicht trinken und danach wegschütten. Plastikflaschen verwenden, keine Glasflaschen. Bei Latexallergie latexfreie Ballons nehmen. Hintergrund für Lehrkräfte: Hefe baut Zucker zu Kohlendioxid und, ohne Sauerstoff, auch zu einer kleinen Menge Alkohol ab. Für die Kinder steht das Gas im Mittelpunkt. Beim Backen verdunstet der Alkohol vollständig. Die Folien vereinfachen die Hefe als „Pilz, der pupst“, fachlich sind es einzellige Pilze, die Gärung betreiben. Weitermachen Teig-Versuch: Zwei kleine Teige, einer mit, einer ohne Hefe. Nach einer Stunde vergleichen und backen. Zucker-Detektive: Statt Zucker Honig, Mehl oder Salz in die Flasche. Was frisst die Hefe, was nicht? Langzeit-Beobachtung: Ballongröße alle 5 Minuten mit einem Maßband messen und als Diagramm zeichnen. Gesprächsimpulse Warum sagt man, dass Hefe lebt? Welche anderen kleinen Lebewesen helfen uns, zum Beispiel beim Joghurt? Wie würdet ihr herausfinden, ob Hefe Salz mag? Für Erwachsene: Wie die Hefe in der Brauerei arbeitet und was das mit IT zu tun hat, steht in Vom Sudhaus ins Rechenzentrum. Der Artikel handelt vom Bierbrauen und ist als Hintergrund für Erwachsene gedacht. --- ## Vom Sudhaus ins Rechenzentrum URL: https://riemer.it/vom-sudhaus-ins-rechenzentrum/ Rubrik: Smart Home, Werkstatt Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht und zu Hause: Die Biologie dahinter, ganz ohne Bier: ein Hefe-Experiment mit Luftballon für die Klassen 4 bis 8. Hefe, das kleinste Haustier der Welt → Bevor ich mich um Server, Netzwerke und Notfallpläne gekümmert habe, habe ich Bier gebraut. Ich bin gelernter Brauer und habe von 1993 bis 1996 bei einer namenhaften Hamburger Brauerei das Brauerhandwerk gelernt. Die IT kam viel später. Je länger ich in der IT arbeite, desto öfter denke ich: So weit liegt das gar nicht auseinander. Ein Sudhaus und ein Rechenzentrum haben mehr gemeinsam, als man glaubt. Ein Rezept ist ein Programm Ein Bierrezept ist ein Ablaufplan: Mengen, Temperaturen und Zeiten in fester Reihenfolge. Wer einen Schritt vertauscht oder eine Temperatur verpasst, bekommt ein anderes Bier. Brauen war Prozesssteuerung, lange bevor es Computer gab. Bier = Wasser + Malz + Hopfen + Hefe + Temperatur × Zeit Wusstest du? Das bayerische Reinheitsgebot von 1516 nennt nur Wasser, Gerste und Hopfen. Die Hefe fehlt, weil niemand von ihr wusste. Die Gärung passierte einfach. Erst im 19. Jahrhundert wurde klar, dass winzige Lebewesen dahinterstecken. Maischen: Jedes Grad zählt Beim Maischen wird geschrotetes Malz in warmem Wasser verrührt. Im Malz stecken Enzyme, die Stärke in Zucker zerlegen. Welche Enzyme arbeiten, hängt von der Temperatur ab. Deshalb gibt es Rasten: Man hält die Maische eine Weile auf einer bestimmten Temperatur, dann geht es weiter nach oben. // Maische-Thermometer · was passiert bei welcher Temperatur? Temperatur der Maische: 63 °C EiweißMaltoseVerzuckerungAbmaischen Das ist im Kern nichts anderes als ein Programm mit Schritten und Bedingungen: Halte 63 Grad für 40 Minuten, dann heize auf 72 Grad, prüfe mit der Jodprobe, ob die Stärke abgebaut ist, und erst dann geht es weiter. Gärung: Ein Regelkreis, der Bier macht Nach dem Kochen und Abkühlen kommt die Hefe dazu. Untergärige Hefe für Pils und Lager mag es kühl, um die 8 bis 12 Grad. Obergärige Hefe für Weizen oder Ale arbeitet wärmer. Das Tückische: Die Hefe erzeugt bei der Gärung selbst Wärme. Ohne Kühlung wird es ihr zu warm, und das schmeckt man. Früher gab es dafür Eiskeller. Heute reicht ein alter Kühlschrank mit einer schaltbaren Steckdose, einem Temperaturfühler im Bier und einem Regler. Zum Beispiel Home Assistant. Probier aus, was der Schaltabstand ausmacht: // Gärkühlschrank-Regler · 48 Stunden im Zeitraffer BierstilUntergärig, z. B. Pils (10 °C)Obergärig, z. B. Weizen (18 °C) Schaltabstand (Hysterese): ±0,5 °C Der Schaltabstand, auch Hysterese genannt, ist ein klassischer Kompromiss. Ist er sehr klein, hält der Regler die Temperatur genau, aber der Kompressor springt ständig an und verschleißt. Ist er groß, hat der Kompressor Ruhe, aber die Hefe erlebt ein Auf und Ab. Genau dieselbe Abwägung gibt es in der IT bei Alarmschwellen: Zu empfindlich, und alle ignorieren die ständigen Meldungen. Zu träge, und man merkt den Fehler zu spät. # configuration.yaml – oder in der Oberfläche als Helfer „Generischer Thermostat“ climate: - platform: generic_thermostat name: Gärkühlschrank heater: switch.gaerkuehlschrank # schaltbare Steckdose am Kühlschrank target_sensor: sensor.gaerbottich # Temperaturfühler im Bier, nicht in der Luft ac_mode: true # true = kühlen statt heizen target_temp: 10 cold_tolerance: 0.5 # Hysterese nach unten hot_tolerance: 0.5 # Hysterese nach oben min_cycle_duration: minutes: 5 # Kompressor nie kürzer schalten Den Fühler ins Bier, nicht in die Kühlschrankluft. Die Luft kühlt viel schneller ab als 20 Liter Jungbier, und der Regler würde ständig falsch reagieren. Und: Kompressoren brauchen Pausen. Die Mindestlaufzeit schützt das Gerät. Was ich aus dem Sudhaus mitgenommen habe Im SudhausIn der IT RezeptProgramm, Ablaufplan Hygiene, damit keine fremden Keime den Sud verderbenIT-Sicherheit, damit kein Schadcode das System verdirbt Temperatur ständig im BlickMonitoring SudprotokollLogdateien Jede Charge mit NummerVersionen und Releases Was tun, wenn beim Maischen der Strom ausfällt?Business Continuity Management Am meisten geprägt hat mich die Hygiene. Im Brauhaus lernt man als Erstes: Sauberkeit ist keine lästige Pflicht, sondern die Grundlage für alles. Ein einziger fremder Keim kann einen ganzen Sud verderben. [Optional: eine eigene Erinnerung dazu.] Ich habe nie wieder einen Ort gesehen, an dem das so selbstverständlich gelebt wird. In der IT wäre ich manchmal froh darüber. Und wenn mitten im Maischen der Strom ausfällt? Dann verlängert sich die Rast, und die Maische kühlt langsam ab. Für ein paar Minuten ist das kein Drama, für eine Stunde schon: Das Bier wird anders, als es geplant war. Bei der Gärung ist es entspannter, viele Liter Bier halten die Temperatur eine ganze Weile. Wie man solche Fragen strukturiert angeht, steht in BCM für zu Hause. Brauer und Admins wollen dasselbe: einen Prozess, der jedes Mal gleich gut läuft, und einen Plan für den Tag, an dem etwas schiefgeht. --- ## Wir schreiben einen Song! Wie entsteht ein Lied? URL: https://riemer.it/wie-entsteht-ein-lied/ Rubrik: Lernen, Musik, Unterricht Stand: 2026-11-02 Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Wie entsteht ein Lied? Die Kinder würfeln eine Song-Idee, klatschen Silben, suchen Reime, entdecken den Refrain und beschreiben einer Musik-KI den Klang. Zum Schluss ein Faktencheck: Hatten Wikinger Hörner am Helm? // Für die Klassen 4 bis 8 Wir schreiben einen Song! Wie ein Lied entsteht, was eine Musik-KI dabei kann, und was nur du kannst. ✍️ 👏 🥁 🤖 // Wofür gibt es Lieder? Jedes Lied hat einen Grund Zum Geburtstag, im Fußballstadion, auf der Klassenfahrt: Wir singen, wenn wir zusammen etwas feiern oder jemandem etwas sagen wollen. // Frage an die Klasse Welche Lieder singt ihr zusammen? Und warum gerade die? // Schritt 1 · Die Idee Erst die Geschichte Für wen ist das Lied? Worum geht es? Wie soll es klingen? Würfelt eine Idee oder wählt selbst. // Schritt 2 · Der Rhythmus · zum Mitmachen Silben klatschen Zeilen, die ungefähr gleich viele Silben haben, lassen sich gut singen. Klatscht mit und schreibt eigene Zeilen. // Schritt 3 · Reime Was reimt sich? Wähle ein Wort, und schau, welche Wörter gleich klingen. // Schritt 4 · Der Aufbau Strophe, Refrain, Finale So ist das Wikinger-Lied „Brüder des Nordens“ gebaut. Welcher Teil kommt am häufigsten vor? // Merke Der Refrain ist der Teil, der immer wiederkommt. Den kann bald jeder mitsingen. // Schritt 5 · Jetzt kommt die KI Der KI den Klang beschreiben Eine Musik-KI macht aus dem Text Musik. Aber nur, wenn man genau sagt, wie es klingen soll. // Das Wichtigste Die KI kennt deine Freunde nicht Eine KI kann ein Lied über Freundschaft machen. Aber sie weiß nicht, wer deine Freunde sind, was ihr erlebt habt und worüber ihr lacht. // Merke Die KI kann Musik machen. Den Grund für das Lied bringst du mit. // Faktencheck · Wikinger Hatten Wikinger Hörner am Helm? ⛑️❓ // Auflösung Nein! Der einzige fast vollständig erhaltene Wikingerhelm, gefunden in Norwegen, hat keine Hörner. Die Hörner wurden erst vor etwa 150 Jahren für Theaterkostüme erfunden, für eine Oper über Sagenhelden. Seitdem halten sie sich hartnäckig. Auch Bilder, die jeder kennt, können falsch sein. Prüfen lohnt sich, bei Wikingern genauso wie bei KI. // Quiz Habt ihr es verstanden? Was kommt zuerst: Musik oder Geschichte? Die Geschichte: für wen, worüber, warum. Warum klatscht man Silben? Damit die Zeilen zum Rhythmus passen und gut singbar sind. Was macht die Musik-KI, und was macht der Mensch? Die KI erzeugt Musik nach einer Beschreibung. Der Mensch hat die Idee, schreibt den Text und wählt aus, was passt. Hatten Wikinger Hörner am Helm? Nein, die wurden für Theaterkostüme erfunden. // Das habt ihr gelernt So entsteht ein Lied 💡 Erst die Idee: für wen, worüber, wie es klingen soll. 👏 Silben und Reime machen Zeilen singbar. 🔁 Der Refrain kommt immer wieder. 🤖 Die KI braucht eine genaue Beschreibung und mehrere Versuche. ❤️ Was das Lied besonders macht, bringst du mit. // was zu zeigen war ∎ Du musst kein Instrument spielen, um ein Lied zu erfinden. Aber du brauchst eine Geschichte. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-4. Für Lehrkräfte Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Alles läuft lokal im Browser. Es wird keine Musik-KI aufgerufen, keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8 Fächer: Musik, Deutsch, Medienbildung Dauer: 45 Minuten Material: Smartboard oder Beamer, optional Tablets Lernziele Die Kinder beschreiben, dass ein Lied mit einer Idee und einem Anlass beginnt. Sie zählen Silben und finden Reime, um Zeilen singbar zu machen. Sie erkennen Strophe und Refrain im Aufbau eines Liedes. Sie unterscheiden, was eine Musik-KI kann und was der Mensch beiträgt. Sie prüfen ein bekanntes Bild (Wikinger mit Hörnern) kritisch. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 2Einstieg: Welche Lieder singt ihr zusammen, und warum? 5 – 123Idee würfeln, eine Klassen-Idee festlegen. 12 – 204 – 5Silben klatschen, Reime finden, zwei eigene Zeilen schreiben. 20 – 276Aufbau erkennen: Wo ist der Refrain? 27 – 357 – 8Klang beschreiben, Versionen erzeugen, Rolle der KI besprechen. 35 – 409Faktencheck Wikinger. 40 – 4510 – 11Quiz und Merksätze. Ohne Computer: Der Klassen-Refrain Gruppen schreiben je vier Zeilen für einen Klassen-Refrain zu einem gemeinsamen Thema. Jede Zeile wird geklatscht: Haben alle ungefähr gleich viele Silben? Am Ende wählt die Klasse den Refrain, der sich am besten gemeinsam rufen lässt, und probiert ihn mit Klatschen und Stampfen als Rhythmus aus. Gesprächsimpulse Wem gehört ein Lied, das eine KI gemacht hat? Ist ein Lied weniger wert, wenn eine KI die Musik erzeugt hat? Woran merkt man, dass ein Lied für bestimmte Menschen geschrieben wurde? Welche anderen „bekannten Bilder“ könnten falsch sein? Hinweis zum Lied „Brüder des Nordens“: Das Lied im zugehörigen Artikel ist für Erwachsene geschrieben und handelt vom Feiern unter alten Freunden. Bitte vor einem Einsatz im Unterricht selbst anhören. Für die Einheit wird es nicht gebraucht. Musik-KI-Dienste haben oft Altersgrenzen und sind nicht für Kinder gedacht. Vereinfachungen: Der Silbenzähler zählt Vokalgruppen und liegt bei manchen Wörtern daneben, ein guter Anlass zum Nachzählen. Die „Versionen“ auf Folie 7 sind vorbereitet und zeigen nur das Prinzip des Ausprobierens. Der Faktencheck nennt den Stand der Forschung: Archäologische Funde zeigen Wikingerhelme ohne Hörner. Für Erwachsene: Brüder des Nordens: Wie aus ein paar alten Freunden eine Wikinger-Hymne wurde → --- ## Brüder des Nordens URL: https://riemer.it/brueder-des-nordens/ Rubrik: KI, Musik Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht: Wie entsteht ein Lied, und was kann eine Musik-KI dabei? Als Foliensatz für die Klassen 4 bis 8, mit Silben-Klatschen, Reimen und Wikinger-Faktencheck. Wir schreiben einen Song! → Wie aus ein paar alten Freunden eine Wikinger-Hymne wurde. Brüder des Nordens · Song Nr. 5 · Text: Marco Riemer · Musik: erzeugt mit Suno Was passiert, wenn man eine Gruppe alter Freunde, jede Menge gemeinsamer Geschichten und ein bisschen norddeutschen Wahnsinn in einen Song packt? Richtig. Irgendwann stehen gedanklich ein paar Wikinger auf einem Berg, brüllen in die Nacht und schwören sich ewige Treue. So ungefähr entstand „Brüder des Nordens“, eine Wikinger-Hymne für die Kronshorster Jungs. Wir kennen uns seit Jahrzehnten. Haben gemeinsam gefeiert, gelacht, Unsinn gemacht und vermutlich auch Dinge erlebt, über die man besser nicht allzu öffentlich singt. Was uns verbindet, sind nicht irgendwelche großen Heldentaten, sondern diese besondere Freundschaft, die einfach bleibt. Und genau darum sollte es gehen. Nicht um echte Wikinger. Nicht um Schlachten oder Eroberungen. Sondern um Freundschaft, Zusammenhalt und dieses Gefühl, dass die eigenen Leute auch nach Jahrzehnten noch dieselben sind. Nur eben mit Hörnern, Trommeln und einem Männerchor, der klingt, als würden gleich ein paar Langschiffe anlegen. Faktencheck am Rande: Hörner am Helm hatten echte Wikinger nicht. Der einzige nahezu vollständig erhaltene Wikingerhelm, der Gjermundbu-Helm aus Norwegen, ist hörnerlos. Die Hörner kamen erst im 19. Jahrhundert auf die Bühne, mit den Kostümen für Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“. In unserem Song erklingen deshalb nur die Hörner, die man bläst. Erst die Geschichte. Dann die Musik. Ich werde gelegentlich gefragt, wie ich solche Songs eigentlich mache. Und ob das nicht einfach alles die KI erledigt. Die kurze Antwort: Nein. Die etwas längere Antwort beginnt meistens mit einer Idee, einer Erinnerung oder einem Menschen, dem ich etwas sagen möchte. Daraus entsteht zunächst ein Text. Und der wird geschrieben, verworfen, umgebaut, gekürzt und wieder neu zusammengesetzt. Manchmal passt eine Zeile sofort. Manchmal klingt sie beim zehnten Versuch immer noch wie ein schlecht gereimter Geburtstagsgruß. Schon beim Schreiben habe ich eine Vorstellung davon, wie der Song später klingen soll. Ein Schlager braucht andere Worte und einen anderen Rhythmus als ein rauer Deutschrock-Song. Und eine Wikinger-Hymne braucht nun einmal kurze, kraftvolle Zeilen, die man nicht nur singen, sondern am liebsten gemeinsam in den Sturm brüllen möchte. Bei „Brüder des Nordens“ war deshalb schnell klar: keine komplizierte Geschichte mit fünf Strophen. Der Song soll direkt loslegen. Mit einem mächtigen Refrain, einer kurzen Strophe, einem brachialen Instrumentalteil und einem Finale, bei dem die Kronshorster Jungs noch einmal alles geben. So ist der Song gebaut TeilWas passiertWozu IntroChor ruft „HEI-JA!“Sofort Aufmerksamkeit RefrainKurze, laute ZeilenDer Teil zum Mitbrüllen, gleich am Anfang Strophe 1 und 2Wer wir sind, was wir machenDie Geschichte der Freunde Ruf und Antwort„Wer sind wir?“ – „KRONSHORST!“Macht aus Zuhörern Mitsänger InstrumentalTrommeln und HörnerLuft holen, Spannung aufbauen Finaler Refrain und OutroAlles noch einmal, lauterDas Ende, an das man sich erinnert Refrain × 3 + Strophe × 2 + Ruf und Antwort = Hymne Und irgendwann kommt Suno ins Spiel. Erst wenn der Text wirklich rund ist, kommt für mich die Musik-KI dazu. Mit Suno lässt sich aus dem geschriebenen Text Musik entwickeln. Aber dafür reicht es nicht, einfach „Mach mal einen coolen Viking-Song“ einzugeben. Ich beschreibe die musikalische Richtung, die Stimmen, die Instrumente, die Dynamik und die Atmosphäre. Wie soll der Refrain wirken? Wo soll der Männerchor einsetzen? Wann sollen die Trommeln dominieren? Soll der Song langsam Spannung aufbauen oder sofort mit voller Wucht starten? Was in eine gute Beschreibung für eine Musik-KI gehört: Richtung: Genre und Stimmung, zum Beispiel Wikinger-Hymne, episch, rau Stimmen: Männerchor, Solostimme, Rufe Instrumente: große Trommeln, Hörner, tiefe Streicher Dynamik: leise beginnen oder sofort mit voller Wucht Struktur im Text: Regieanweisungen in eckigen Klammern wie [Chorus] oder [Instrumental Break] Dann entstehen verschiedene Versionen. Manche sind überraschend gut. Andere treffen musikalisch ungefähr so präzise wie ein betrunkener Wikinger beim Dartspielen. Also wird weiter ausprobiert, angepasst und ausgewählt. Bis Text, Musik und Gefühl zusammenpassen. Songtext, so wie Suno ihn bekommt (mit Regieanweisungen) [Intro] [Choir] HEI-JA! HEI-JA! [Chorus] HEI-JA! HEI-JA! Die Hörner erklingen! HEI-JA! HEI-JA! Die Kronshorster singen! Mit Feuer im Herzen, mit Sturm im Gesicht – wir sind Brüder des Nordens, UNS BEZWINGT IHR NICHT! [Verse 1] Im Norden geboren, vom Wind gegerbt, mit Salz auf der Zunge und Durst vererbt! Von Kreta bis Hamburg, vom Dorf bis zum See, wir ziehen gemeinsam durch Feuer und Schnee! [Chorus] HEI-JA! HEI-JA! Die Hörner erklingen! HEI-JA! HEI-JA! Die Kronshorster singen! Mit Feuer im Herzen, mit Sturm im Gesicht – wir sind Brüder des Nordens, UNS BEZWINGT IHR NICHT! [Verse 2] Am Drewensee donnern die Becher im Takt, die Ruten im Wasser, das Bier ausgepackt! Sieben Krieger an Bord, ein Fass auf dem Deck – und wer jetzt noch nüchtern ist, der kriegt sein Fett weg! [Call and Response] Wer sind wir? KRONSHORST! Was woll'n wir? MEHR BIER! Wann woll'n wir's? JETZT! HIER! SKÅL! SKÅL! SKÅL! [Instrumental Break] [Final Chorus] HEI-JA! HEI-JA! Die Hörner erklingen! HEI-JA! HEI-JA! Die Kronshorster singen! Mit Feuer im Herzen, mit Sturm im Gesicht – wir sind Brüder des Nordens, UNS BEZWINGT IHR NICHT! [Outro] KRONSHORSTER JUNGS! SKÅL! [End] Die KI kennt meine Freunde nicht. Und das ist für mich der entscheidende Punkt. Eine KI kann einen Song über Freundschaft erzeugen. Vielleicht sogar einen ziemlich guten. Aber sie kennt nicht die Menschen, um die es geht. Sie kennt unsere Geschichten nicht, unsere Erinnerungen, unsere Macken und die Momente, die uns miteinander verbinden. Sie weiß nicht, warum eine bestimmte Zeile für uns lustig ist. Oder warum eine andere plötzlich etwas bedeutet. Die KI kann Musik erzeugen. Aber den Grund, warum es diesen Song geben soll, den bringe ich mit. Die Idee, die Geschichte, die Worte, die Entscheidungen und das Gefühl, wann ein Song endlich richtig ist. Suno ist dabei ein ziemlich beeindruckendes Werkzeug. Aber eben ein Werkzeug. Und so wird aus einer Textidee irgendwann nicht einfach irgendein KI-Song. Sondern unser Song. „Brüder des Nordens“. Für die Kronshorster Jungs. Im Norden geboren. Vom Leben geformt. Und offenbar noch lange nicht erwachsen. Wem gehört ein KI-Song? Nach deutschem Urheberrecht braucht ein geschütztes Werk eine menschliche Schöpfung. Der Text ist von mir. Die Musik hat die KI erzeugt, und was ich damit machen darf, regeln die Nutzungsbedingungen des Dienstes. Wer KI-Musik veröffentlichen oder gar verkaufen will, sollte die Bedingungen seines Tarifs genau lesen. Du musst kein Instrument spielen, um eine musikalische Idee zu haben. Aber du brauchst eine eigene Geschichte, eine Vorstellung vom Ergebnis und die Bereitschaft, so lange daran zu arbeiten, bis es sich richtig anfühlt. Alle öffentlichen Songs findest du im Musik-Player. Wie eine KI überhaupt lernt, Text oder Musik zu erzeugen, steht in Wie lernt eine KI? --- ## Was passiert, wenn das Internet weg ist? BCM für zu Hause URL: https://riemer.it/bcm-fuer-zuhause/ Rubrik: Sicher & stabil, Smart Home Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht: Was tun, wenn der Strom ausfällt? Als Foliensatz für die Klassen 4 bis 8, mit Strom-Spiel, Abhängigkeitskette und Notfallkoffer. Wenn plötzlich alles dunkel ist → Business Continuity Management klingt nach Konzern, Krisenstab und dicken Ordnern. Für Unternehmen habe ich dazu ein Werkzeug gebaut, das BCM Starter Kit, und schreibe darüber ausführlich im Blog von Riemer IT Services & Consulting. Hier geht es um etwas Kleineres, das trotzdem dieselben Fragen stellt: dein Zuhause. Spätestens wenn das Smart Home schlauer wird als der Lichtschalter, lohnt sich ein Blick darauf, was eigentlich passiert, wenn etwas ausfällt. Business Continuity Management (BCM) heißt: dafür sorgen, dass das Wichtigste weiterläuft, auch wenn etwas schiefgeht. Nicht alles verhindern, sondern vorbereitet sein. Die vier Fragen, fürs Zuhause übersetzt #FrageZuhause zum Beispiel 1Was ist kritisch?Heizung im Winter, Kühlschrank, Licht, erreichbar sein 2Wovon hängt es ab?Strom, Internet, der Home-Assistant-Server, die Cloud des Herstellers 3Wie lange hältst du es aus?Ohne Musik tagelang, ohne Heizung im Januar eher nicht 4Was ist der Notbetrieb?Wandschalter statt Automation, Schlüssel statt App, Kerze statt Lampe Probier es aus: Was fällt alles mit aus? Das Beispielhaus unten hat ein typisches Smart Home. Schalte einzeln oder gemeinsam ab, was ausfallen soll, und schau, was dann noch geht. // Ausfall-Simulator · ein typisches Smart Home Was fällt aus? Spannend ist nicht der Stromausfall, der ist offensichtlich. Spannend sind die versteckten Abhängigkeiten: Die Türklingel braucht die Cloud eines Herstellers, von dem du nicht weißt, wo seine Server stehen. Fällt dessen Dienst aus, klingelt bei dir nichts mehr, obwohl bei dir alles funktioniert. Stärke(Zuhause) = min(Strom, Internet, Server, Cloud, …) Wie lange hältst du es aus? Im BCM gibt es drei Zeitwerte, die auch zu Hause helfen: MTA (maximal tolerierbare Ausfallzeit): Wie lange hältst du es ohne aus, bevor es wirklich wehtut? RTO (Wiederanlaufzeit): Wie lange dauert es realistisch, bis es wieder läuft? RPO (tolerierbarer Datenverlust): Wie viel darf seit dem letzten Backup verloren gehen? Die wichtigste Regel ist einfach: Die Wiederherstellung darf nicht länger dauern, als du es aushältst. Das BCM Starter Kit prüft genau das automatisch. Hier die Mini-Version zum Ausprobieren: // MTA gegen RTO · passt dein Plan? RTO ≤ MTA Steht irgendwo ein ⚠️, hast du zwei Möglichkeiten: schneller werden, etwa mit einem Ersatz-Mini-PC im Schrank, oder einen Notbetrieb planen, der die Lücke überbrückt. Notbetrieb ist ein eigener Plan Lange habe ich gedacht, Notbetrieb heißt: dasselbe wie immer, nur mit weniger Ausrüstung. Das stimmt nicht. Ein Notbetrieb ist ein eigener Ablauf mit eigenen Regeln. Im BCM sortiert man dafür jede Leistung in drei Spalten: Muss funktionieren Wärme Licht am Abend Kühlung für Lebensmittel Erreichbarkeit Kann reduziert werden Licht nur in einem Raum Heizung nur im Wohnzimmer Handy nur für Wichtiges Kann warten Musik streamen Automationen Foto-Backup Statistiken Ein Smart Home ohne Plan B ist ein Haus, das bei einem Software-Update dunkel bleiben kann. Jede Grundfunktion braucht einen Weg, der ohne App funktioniert: Wandschalter, Schlüssel, Thermostatrad. Und das Backup? Der RPO-Wert ist der unbequemste. Er fragt nicht, ob du ein Backup hast, sondern wann das letzte war. Wenn dein Server heute stirbt und das letzte Backup drei Wochen alt ist, sind drei Wochen Einstellungen, Automationen und Verlaufsdaten weg. Datenverlust = jetzt − letzte Sicherung Mein Tipp: Backups automatisch auf ein zweites Gerät oder in die eigene Cloud schieben, und einmal im Jahr wirklich zurückspielen. Ein Backup, das nie getestet wurde, ist eine Hoffnung. Das BCM Starter Kit Für Unternehmen ist das alles deutlich größer: Prozesse, Abteilungen, Lieferanten, Audits. Dafür habe ich das BCM Starter Kit entwickelt. Es ist ein komplettes BCM-Arbeitsbuch in einer einzigen HTML-Datei: läuft offline im Browser, ohne Installation, ohne Konto, ohne Cloud, ohne Tracking Business-Impact-Analyse, MTA, RTO, RPO, Mindestfähigkeit, Notbetrieb, Abhängigkeiten und Maßnahmen prüft Widersprüche automatisch, zum Beispiel ein RTO über der MTA Open Source unter Apache-2.0-Lizenz, mit einer fiktiven Demo-Firma zum Ausprobieren Du findest es auf GitHub. Wie man es in Workshops einsetzt und was ich dabei gelernt habe, steht im Blog von Riemer IT Services & Consulting. BCM heißt nicht, alles zu verhindern. Es heißt, vorher zu wissen, was wichtig ist, wovon es abhängt und was du tust, wenn es fehlt. --- ## Wenn plötzlich alles dunkel ist: Notfallplan für Kinder URL: https://riemer.it/notfallplan-fuer-kinder/ Rubrik: Lernen, Sicher & stabil, Unterricht Stand: 2026-11-02 Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Was passiert bei einem Stromausfall, was hängt woran, und wie bereitet man sich vor? Die Kinder sortieren, schalten Kettenglieder aus und packen einen Notfallkoffer. // Für die Klassen 4 bis 8 Wenn plötzlich alles dunkel ist Wie man sich auf einen Stromausfall vorbereitet, und was das mit einer Kette zu tun hat. 💡 🔌 🔦 📋 // Stell dir vor … Mitten am Nachmittag ist der Strom weg Das Licht geht aus. Der Fernseher ist schwarz. Das WLAN funktioniert nicht mehr. Niemand weiß, wie lange es dauert. // Frage an die Klasse Was funktioniert jetzt alles nicht mehr? Und was geht trotzdem? // Das Strom-Spiel · zum Mitmachen Braucht das Strom? Ratet erst gemeinsam, dann klickt auf die Karte. // Die Kette · zum Ausprobieren Eins hängt am anderen Das Tablet hat noch Akku. Trotzdem lädt kein Video. Warum? Klick auf ein Glied, um es auszuschalten. // Was ist wirklich wichtig? · zum Mitmachen Muss, weniger oder später? Im Notfall geht nicht alles. Sortiert gemeinsam: Was muss sein, was geht auch mit weniger, was kann warten? // Wie lange hältst du durch? Nicht alles ist gleich eilig Ohne Fernsehen hältst du es tagelang aus. Ohne Licht am Abend wird es schwierig. Ohne Trinken nur wenige Tage. 📺 Fernsehen 💡 Licht 💧 Trinken // Merke Erst kümmern wir uns um das, was am wenigsten warten kann. // Unser Notfallplan · zum Mitmachen Was gehört in den Notfallkoffer? Hakt ab, was ihr zu Hause oder in der Klasse schon habt. Bereit-o-Meter // Wer hilft? Diese Nummern kennt jeder 🚒🚑112 Feuerwehr und Rettungsdienst🚓110 Polizei Bei einem langen Stromausfall informieren Radio und Warn-Apps. Ein Radio mit Batterie oder Kurbel funktioniert auch ohne Strom aus der Steckdose. // Wichtig Notrufnummern auch auf Papier aufschreiben. Wenn der Handy-Akku leer ist, hilft der Zettel. // Quiz Habt ihr es verstanden? Warum lädt das Video nicht, obwohl das Tablet Akku hat? Weil der WLAN-Router Strom braucht. Fällt ein Glied der Kette aus, steht alles danach. Was kümmert man sich im Notfall zuerst? Um das, was am wenigsten warten kann, zum Beispiel Trinken. Was funktioniert ganz ohne Strom? Zum Beispiel Bücher, Brettspiele, ein Kurbelradio und eine Taschenlampe mit Batterie. Wo schreibt man Notrufnummern am besten auf? Auf Papier, damit man sie auch ohne Handy findet. // Das habt ihr gelernt So ist man vorbereitet 🔗 Viele Dinge hängen voneinander ab, wie die Glieder einer Kette. ⏱️ Nicht alles ist gleich eilig: Erst das Wichtigste. 🎒 Ein Notfallkoffer hilft, bevor etwas passiert. 📋 Ein Plan auf Papier funktioniert immer. // was zu zeigen war ∎ Wer vorher plant, bleibt im Notfall ruhig. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-4. Für Lehrkräfte Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Alles läuft lokal im Browser. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking, nichts wird gespeichert oder gesendet. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8 Fächer: Sachunterricht, Technik, Gesellschaftslehre, Informatik Dauer: 45 Minuten Material: Smartboard oder Beamer, optional Tablets Lernziele Die Kinder unterscheiden Geräte mit Netzstrom, mit Akku oder Batterie und ohne Strom. Sie erklären an einer Kette, warum ein Ausfall weitere Ausfälle auslöst. Sie begründen, was im Notfall zuerst wichtig ist. Sie nennen Inhalte eines Notfallkoffers und die Notrufnummern 112 und 110. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 2Einstieg: Was geht bei Stromausfall nicht mehr? An der Tafel sammeln. 5 – 123Strom-Spiel: erst raten, dann aufdecken. 12 – 204Kette: Kinder schalten Glieder aus und erklären, was passiert. 20 – 305 – 6Sortieren: Muss, weniger, später. Gründe austauschen. 30 – 387 – 8Notfallkoffer abhaken, Notrufnummern auf Papier. 38 – 459 – 10Quiz und Merksätze. Ohne Computer: Die Stromausfall-Minute Licht aus, Beamer aus. Die Klasse hat fünf Minuten, um ohne Strom eine Aufgabe zu lösen, zum Beispiel einen Notfallplan für den Klassenraum auf Papier zu schreiben: Wo ist die Taschenlampe? Wer holt Hilfe? Wo ist der Sammelpunkt? Anschließend: Was war schwierig, was ging erstaunlich gut? Gesprächsimpulse Welche Geräte bei euch zu Hause brauchen Internet, obwohl man es nicht denkt? Warum ist ein Plan auf Papier manchmal besser als eine App? Wer in eurer Familie oder Nachbarschaft bräuchte bei einem Stromausfall besonders Hilfe? Zum Weiterlesen für Lehrkräfte: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen Ratgeber für Notfallvorsorge mit Checklisten. Die Empfehlung von etwa 2 Litern Flüssigkeit pro Person und Tag stammt von dort. Vereinfachungen: Ob ein Gerät ohne Strom funktioniert, hängt im Einzelfall ab, zum Beispiel bei Heizungen oder Wasserversorgung. Die Zeitbalken auf Folie 6 sind bewusst grob und keine medizinischen Angaben. Kerzen nur unter Aufsicht von Erwachsenen. Für Erwachsene gibt es den ausführlichen Artikel mit Ausfall-Simulator: Was passiert, wenn das Internet weg ist? BCM für zu Hause → --- ## Wie lernt eine KI? URL: https://riemer.it/wie-lernt-eine-ki/ Rubrik: KI, Lernen, Unterricht Stand: 2026-11-02 Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Woher weiß eine KI, was sie schreiben soll? Die Kinder spielen das Wort-Rate-Spiel, trainieren eine eigene Mini-KI und bringen ihr mit Daumen hoch Benehmen bei. // Für die Klassen 4 bis 8 Wie lernt eine KI? Warum ein Computer schreiben, malen und sogar Websites bauen kann, und wer ihm das beigebracht hat. 🤖 📚 👍 ✨ // Was ist das eigentlich? KI heißt Künstliche Intelligenz Ein normales Programm macht genau das, was jemand Schritt für Schritt aufgeschrieben hat. Eine KI ist anders: Sie lernt aus Beispielen . // Frage an die Klasse Wo habt ihr schon einmal mit einer KI zu tun gehabt? // Regeln oder Beispiele? Woran erkennst du eine Katze? Versuch mal, Regeln aufzuschreiben: vier Beine, Fell, spitze Ohren … aber ein Hund hat das auch! Regeln sind schwer. 🐱🐱🐶🐱🐯🐱 Viel leichter: Wir zeigen tausende Bilder und sagen jedes Mal „Katze“ oder „keine Katze“. So lernt eine KI die Muster selbst. // Das Rate-Spiel · zum Mitmachen Welches Wort kommt als Nächstes? „Ich putze mir die …“ Ratet zuerst in der Klasse. Dann schauen wir, was unsere Mini-KI denkt. // Merke Eine Sprach-KI macht genau das: Sie rät immer wieder das nächste Wort. Wort für Wort entsteht so ein ganzer Text. // Trainiere deine eigene Mini-KI Die KI lernt aus euren Sätzen Schreibt eigene Sätze dazu, drückt auf „Trainieren“ und lasst die KI dann einen neuen Satz erfinden. Anfang: // Wie viel lesen große KIs? Eine riesige Bibliothek Unsere Mini-KI kennt ein paar Sätze. Große KIs wie ChatGPT oder Claude haben Bücher, Webseiten, Lexika und Computerprogramme gelesen: Billionen Wörter, geschrieben von Menschen. 📚📚📚📚📚📚 // Stell dir vor Würdest du jeden Tag acht Stunden lesen, bräuchtest du für so viel Text über hunderttausend Jahre. // Daumen hoch · zum Mitmachen Menschen bringen der KI Benehmen bei Nach dem Lesen kann die KI viel, aber sie weiß nicht, welche Antwort hilfreich und freundlich ist. Das zeigen ihr Menschen. Welche Antwort ist besser? Hilfsbereit-o-Meter // Wie sage ich der KI, was ich will? Je genauer, desto besser Auch diese Website ist mit einer KI entstanden. Der Trick: Man muss ihr genau sagen, was man will. Klickt die Wünsche an: Treffer-o-Meter // Vorsicht KI kann sich irren Eine KI rät Wörter, sie weiß nicht wirklich, ob etwas stimmt. Manchmal erfindet sie Dinge und klingt dabei trotzdem ganz sicher. Auch beim Bau dieser Website hat die KI einen Fehler eingebaut: Ein einziges Zeichen wurde beim Veröffentlichen verändert, und plötzlich funktionierten die Spiele nicht mehr. Erst ein Test auf der echten Seite hat es gezeigt. // Merke Was eine KI sagt, prüft ein Mensch. Immer. // Quiz Habt ihr es verstanden? Woraus lernt eine KI? Aus sehr vielen Beispielen, zum Beispiel aus Texten, die Menschen geschrieben haben. Was macht eine Sprach-KI immer wieder? Sie rät das nächste Wort. Wer bringt der KI bei, hilfreich und freundlich zu sein? Menschen, die Antworten bewerten: Daumen hoch oder runter. Muss man prüfen, was eine KI sagt? Ja! Sie kann sich irren und trotzdem sicher klingen. // Das habt ihr gelernt So lernt eine KI 📚 Sie liest unglaublich viele Beispiele. 🔮 Sie lernt, welches Wort wahrscheinlich als Nächstes kommt. 👍 Menschen zeigen ihr, welche Antworten gut sind. 🎯 Wer genau sagt, was er will, bekommt bessere Ergebnisse. 🔍 Ein Mensch prüft, was dabei herauskommt. // was zu zeigen war ∎ Eine KI ist kein Zauberer. Sie hat von Menschen gelernt, und Menschen bleiben verantwortlich. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-5. Für Lehrkräfte Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Alles läuft lokal im Browser. Die Mini-KI rechnet direkt auf dem Gerät, es wird nichts an einen KI-Dienst geschickt. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8 Fächer: Informatik, Medienbildung, Deutsch, Ethik Dauer: 45 Minuten, einzelne Folien lassen sich auch für sich zeigen Material: Smartboard oder Beamer, optional Tablets Lernziele Die Kinder erklären den Unterschied zwischen einem Programm mit festen Regeln und einer KI, die aus Beispielen lernt. Sie beschreiben, dass eine Sprach-KI immer das nächste Wort vorhersagt. Sie erleben, dass mehr und bessere Beispiele zu besseren Ergebnissen führen. Sie begründen, warum Menschen KI-Antworten bewerten und prüfen müssen. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 2Einstieg: Wo begegnet euch KI? An der Tafel sammeln. 5 – 103Katzen erkennen: Regeln aufschreiben lassen und an Gegenbeispielen scheitern. 10 – 154Rate-Spiel: Klasse rät, dann zeigt die Mini-KI ihre Wahrscheinlichkeiten. 15 – 255Kinder diktieren eigene Sätze, die KI wird trainiert und erfindet neue. Lustige Fehler besprechen. 25 – 306Wie viel große KIs lesen: Größenordnung staunen lassen. 30 – 357Daumen hoch: Klasse stimmt ab, das Hilfsbereit-o-Meter reagiert. 35 – 408 – 9Genau sagen, was man will. KI kann sich irren. 40 – 4510 – 11Quiz und Merksätze. Ohne Computer: Die Klasse ist das Sprachmodell Die Lehrkraft schreibt einen Satzanfang an die Tafel, zum Beispiel „Am Wochenende gehe ich …“. Alle schreiben ein passendes nächstes Wort auf einen Zettel. Die Zettel werden gezählt, das häufigste Wort gewinnt und kommt an die Tafel. Dann geht es mit dem nächsten Wort weiter. So entsteht ein Satz, Wort für Wort, genau wie bei einer Sprach-KI. Anschließend: Warum ist der Satz so „normal“? Was müsste passieren, damit er überraschend wird? Gesprächsimpulse Ist eine KI schlau, oder tut sie nur so? Wer ist verantwortlich, wenn eine KI etwas Falsches sagt? Welche Beispiele sollte eine KI besser nicht lernen? Was würdet ihr einer KI nie erzählen, und warum? Datenschutz im Unterricht: Bei echten KI-Diensten keine Namen, Fotos oder persönlichen Daten eingeben. Viele Dienste haben Altersgrenzen. Diese Einheit braucht keinen KI-Dienst, alles läuft im Browser. Vereinfachungen: Die Mini-KI zählt nur, welches Wort wie oft auf ein oder zwei andere Wörter folgt. Große Sprachmodelle nutzen dafür riesige neuronale Netze und betrachten viel mehr Text auf einmal. Das Prinzip „das nächste Wort vorhersagen“ stimmt aber. Das Bewerten mit Daumen hoch ist eine vereinfachte Darstellung davon, wie Menschen KI-Modelle nachtrainieren. Für Erwachsene gibt es die Geschichte dahinter: Diese Website hat eine KI gebaut. Ich habe ihr gesagt, wie → --- ## Diese Website hat eine KI gebaut. Ich habe ihr gesagt, wie. URL: https://riemer.it/website-mit-ki-gebaut/ Rubrik: KI Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht: Wie eine KI lernt, gibt es als Foliensatz für die Klassen 4 bis 8, mit einer Mini-KI zum Selbsttrainieren. Wie lernt eine KI? → Auf riemer.it stand lange nur „Hier entsteht eine Präsenz“. Die Domain war privat, ich hatte keine Lust auf einen Baukasten, und die Frage war ehrlich gesagt eine ganz andere: Leite ich die Domain einfach um, oder baue ich hier etwas Eigenes? Ich habe die Frage einer KI gestellt, Claude von Anthropic. Zwei Tage später stand diese Website: Design, Sicherheit, Vorlagen, Musik-Player, Suche und zwei Unterrichtseinheiten. Den Code hat die KI geschrieben. Ich habe entschieden, widersprochen, freigegeben und geprüft. Offenlegung: riemer.it entsteht in Zusammenarbeit mit KI. Das gilt für Design, Technik und Texte, auch für diesen hier. Bevor etwas online geht, prüfe ich es sachlich. Verantwortlich bin ich. Wie die KI auf die Seite kam Die KI hat in WordPress einen eigenen Benutzer bekommen, mit einem sogenannten Anwendungspasswort. Damit kann sie über die Programmierschnittstelle von WordPress Seiten anlegen, Vorlagen bauen und Einstellungen ändern, ohne sich im Browser anzumelden. Alles, was sie tut, ist in WordPress nachvollziehbar, und neue Beiträge legt sie als Entwurf an. Veröffentlichen tue ich. Fünf Dinge, die ich über die Zusammenarbeit gelernt habe 1. Sag, was dir wichtig ist, nicht nur, was du willst „Bau mir eine Website“ führt zu irgendeiner Website. Besser funktionieren Grundsätze, an denen die KI jede einzelne Entscheidung messen kann: keine Daten an Dritte, nichts von Google, die Seite duzt, offen lesbar für Suchmaschinen und KI, dunkles Design. Seitdem prüft sie jede Änderung daran, auch Dinge, an die ich gar nicht gedacht hatte. Als ein Artikel Schriften von Google nachladen wollte, hat sie das selbst gefunden und entfernt. 2. Zeig, statt zu beschreiben Am Anfang hat sich die KI ein eigenes Logo und Bernstein als Hauptfarbe ausgedacht. Hübsch, aber falsch: Mein Logo gab es längst, es liegt auf der Anmeldeseite meiner Nextcloud. Ein Link dorthin hat gereicht. Die KI hat das Logo geladen, die Farben Navy und Pink daraus abgelesen und die ganze Seite umgestellt. Genauso mit der Kopfzeile: Ein Screenshot mit unruhigen Zeilenumbrüchen war deutlicher als jede Beschreibung. 3. Widersprich Die erste Version war „mathematisch angehaucht“, mit Mathematik als Thema im Untertitel. Ich liebe Mathematik, aber ich werde hier nie darüber schreiben. Mein Respekt davor ist zu groß, um Halbwissen zu verbreiten. Also flog sie als Thema raus. Geblieben sind die Symbole als Stilmittel: ∑ für Smart Home, ∇ für KI, ∀ für Sicherheit. Eine KI nimmt Widerspruch nicht übel. Sie braucht ihn. 4. Lass dir Entwürfe zeigen und gib selbst frei Bevor es in WordPress ging, hat die KI eine Designvorschau gebaut. Jeder neue Beitrag landet als Entwurf. Das kostet ein paar Minuten und verhindert, dass etwas online geht, das ich nicht gesehen habe. 5. Lass prüfen, und prüf selbst Die KI testet ihre Arbeit mit einem echten Browser: Sie klickt durch die Seiten, macht Screenshots und liest Fehlermeldungen. Trotzdem ist ihr ein Fehler durchgerutscht. WordPress verwandelt beim Ausgeben das Zeichen & in &. In normalem Text merkt das niemand, aber in den Skripten der interaktiven Beiträge war plötzlich alles kaputt. Ihre Vorschau hatte den Inhalt ohne diesen WordPress-Filter getestet. Aufgefallen ist es erst beim Test auf der echten Seite. Seitdem liegen alle Skripte an einer eigenen Stelle, wo WordPress sie nicht anfasst. Als die KI sich selbst ausgesperrt hat Mein Lieblingsmoment: Ich wollte als Erstes alles für die Sicherheit. Die KI installierte das Sicherheits-Plugin Wordfence. Das schaltet in der Grundeinstellung Anwendungspasswörter ab, also genau den Schlüssel, mit dem die KI arbeitet. Tür zu, KI draußen. Ich musste sie wieder reinlassen und habe sie dabei ein Entenküken genannt, das nichts allein kann. Ganz falsch war das nicht. Eine KI kennt die Folgen ihrer Schritte nicht immer. Wer ihr Zugriff gibt, sollte jederzeit eingreifen können und den Zugang am Ende wieder entziehen. Warum kann eine KI das überhaupt? Ein Sprachmodell wie Claude lernt in zwei großen Schritten. Zuerst liest es eine unvorstellbare Menge Text: Bücher, Webseiten, Lexika und sehr viel Programmcode. Dabei übt es immer dieselbe Aufgabe: das nächste Wort vorherzusagen. P(nächstes Wort | alles davor) Wer diese Aufgabe gut lösen will, muss eine Menge über die Welt lernen: Grammatik, Fakten, wie Programme aufgebaut sind, wie eine Website aussieht. Niemand hat der KI WordPress erklärt. Sie hat tausende Anleitungen, Diskussionen und Codebeispiele gelesen, die Menschen geschrieben haben. Danach kommt der Feinschliff. Menschen bewerten Antworten des Modells, welche hilfreich, ehrlich und sicher ist. Dazu kommen Regeln und Werte, die das Unternehmen dahinter festlegt. So lernt das Modell, nicht einfach irgendeinen Text fortzusetzen, sondern zu helfen. Und dann gibt es noch die Werkzeuge. Eine KI wie die, mit der ich gearbeitet habe, kann Programme ausführen, Webseiten aufrufen und Screenshots machen. Erst dadurch wird aus „weiß, wie es geht“ ein „macht es auch“. Was die KI nicht kann Sie weiß nicht, was mir wichtig ist, solange ich es nicht sage. Sie kann sich irren und klingt dabei genauso sicher wie sonst. Sie merkt sich nichts über das Gespräch hinaus. Was dauerhaft gelten soll, muss aufgeschrieben werden. Deshalb gibt es inzwischen eine Datei mit den Regeln dieser Website. Sie übernimmt keine Verantwortung. Das bleibt meine Aufgabe. Eine KI ist wie ein sehr fleißiges, sehr belesenes Team, das jede Anweisung wörtlich nimmt. Je klarer die Ziele, je ehrlicher das Feedback und je genauer die Prüfung, desto besser das Ergebnis. Wie eine KI lernt, habe ich übrigens auch für Kinder aufbereitet, mit einer Mini-KI, die eine Schulklasse selbst trainieren kann: Wie lernt eine KI? --- ## Bitcoin für Kinder: Das Klassenbuch, das niemand fälschen kann URL: https://riemer.it/bitcoin-fuer-kinder/ Rubrik: Lernen, Unterricht Stand: 2026-11-02 Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Wie kann ein Buch sicher sein, wenn es keinen Wächter gibt? Die Präsentation läuft direkt hier im Browser, am Smartboard, am Beamer oder auf Tablets. // Für die Klassen 4 bis 8 Das Klassenbuch, das niemand fälschen kann Wie Bitcoin funktioniert, erklärt mit Fingerabdrücken, Rätseln und einer Kette. 📒 🔍 🍀 ⛓️ // Stell dir vor … Eure Klasse hat eine Klassenkasse Wer Geld einzahlt oder ausgibt, wird ins Kassenbuch geschrieben: „Tom zahlt 2 € ein.“ „Mia kauft Kreide für 3 €.“ Aber was, wenn jemand heimlich etwas ändert? Aus „2 €“ wird plötzlich „20 €“. // Frage an die Klasse Wie könnt ihr verhindern, dass jemand schummelt? // Idee 1 Alle haben eine Kopie Bei Bitcoin gibt es keinen Kassenwart. Tausende Computer auf der ganzen Welt haben dasselbe Buch. 📒📒📒📒📒📒📒📒📕📒📒📒 Schummelt einer, merken es die anderen sofort: Seine Kopie sieht anders aus. // Idee 2 · zum Ausprobieren Jeder Text hat einen Fingerabdruck Ein Computer macht aus jedem Text einen Fingerabdruck. Gleicher Text, gleicher Fingerabdruck. Änderst du nur einen Buchstaben, ist alles anders. // Probiert es aus Macht aus der 2 eine 20. Was passiert? // Idee 3 · zum Ausprobieren Das Glückszahl-Rätsel Wer eine neue Seite ins Buch schreiben will, muss eine Glückszahl finden. Mit ihr beginnt der Fingerabdruck mit einem Kleeblatt 🍀. Es gibt keinen Trick: Man kann nur raten. Seite: „Mia kauft Kreide für 3 €“ Glückszahl: 0 Versuche: 0 // Idee 4 · zum Ausprobieren Die Seiten bilden eine Kette Jede Seite merkt sich den Fingerabdruck der Seite davor. Ändere etwas auf Seite 1. Was passiert mit den anderen? // Warum klappt Schummeln nicht? Ein Wettrennen gegen die ganze Welt Wer eine alte Seite ändert, muss ihr Rätsel neu lösen und das von allen Seiten danach. Währenddessen hängen alle anderen schon neue Seiten an. 🦹 Schummler 🌍 Alle anderen // Merke Fälschen ist nicht verboten. Es ist nur viel zu viel Arbeit. // Und was kostet das? Rätseln braucht Strom Weil sehr viele Computer um die Wette rätseln, braucht Bitcoin sehr viel Strom, ungefähr so viel wie ein ganzes Land. Wer ein Rätsel zuerst löst, bekommt eine Belohnung in Bitcoin. Das nennt man Mining , auf Deutsch „Schürfen“, wie bei Gold. 🖥️⚡🖥️⚡🖥️ // Diskutiert Ist es das wert? Was spricht dafür, was dagegen? // Quiz Habt ihr es verstanden? Was passiert mit dem Fingerabdruck, wenn du nur einen Buchstaben änderst? Er wird komplett anders. Wie findet man die Glückszahl? Nur durch Raten und Ausprobieren. Warum hängen die Seiten zusammen wie eine Kette? Jede Seite enthält den Fingerabdruck der Seite davor. Wer passt bei Bitcoin auf, dass niemand schummelt? Alle zusammen. Es gibt keinen einzelnen Kassenwart. // Das habt ihr gelernt Vier Ideen, eine sichere Kette 📒 Alle haben eine Kopie des Buchs. 🔍 Jeder Text hat einen Fingerabdruck. 🍀 Neue Seiten gibt es nur mit einer erratenen Glückszahl. ⛓️ Die Seiten hängen zusammen. Wer eine ändert, zerbricht die Kette. // was zu zeigen war ∎ Sicher wird das Buch nicht durch einen Wächter, sondern durch viele, die mitmachen. Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-5, sodass du direkt dorthin springen kannst. Für Lehrkräfte Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema → Alles läuft lokal im Browser. Es gibt keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking, und nichts wird gespeichert oder gesendet. Die Seite kann also ohne Bedenken im Unterricht genutzt werden. Steckbrief Klassenstufe: 4 bis 8 Fächer: Informatik, Medienbildung, Mathematik, Wirtschaft/Gesellschaft Dauer: 45 Minuten, die Folien lassen sich auch einzeln zeigen Material: Smartboard oder Beamer, optional Tablets für Partnerarbeit Lernziele Die Kinder erklären, warum ein gemeinsames Buch ohne Kassenwart funktionieren kann. Sie beschreiben, was ein digitaler Fingerabdruck (Hash) ist. Sie erkennen, dass Raten viel Arbeit macht, Prüfen aber sehr wenig. Sie begründen, warum eine Kette aus Seiten schwer zu fälschen ist, und diskutieren den Stromverbrauch. Ablauf MinuteFolieWas passiert 0 – 51 – 2Einstieg: Klassenkasse. Ideen gegen Schummeln an der Tafel sammeln. 5 – 153 – 4Kinder diktieren Sätze für den Fingerabdruck. Eine Zahl ändern, gemeinsam staunen. 15 – 255Glückszahl raten per Zuruf. Wetten, wie viele Versuche es braucht. Dann der Computer, dann 🍀🍀. 25 – 356 – 7Ein Kind ändert Seite 1. Die Klasse erklärt, warum die Kette bricht. Wettrennen zeigen. 35 – 408Strom und Belohnung: kurze Diskussion, Für und Wider. 40 – 459 – 10Quiz und Zusammenfassung. Ohne Computer: das Papier-Rätsel Jeder Buchstabe bekommt eine Zahl (A = 1, B = 2 … Z = 26). Die Kinder addieren alle Zahlen eines kurzen Satzes. Die letzte Ziffer der Summe ist der „Fingerabdruck“. Das Rätsel: Hängt eine Glückszahl an, bis die Summe auf 0 endet. Wer zuerst fertig ist, darf die nächste Zeile ins Klassenbuch schreiben. Danach prüft die ganze Klasse in Sekunden nach. Gesprächsimpulse Wem würdet ihr eher vertrauen: einem Kassenwart oder der ganzen Klasse? Warum ist es gut, dass Prüfen so viel leichter ist als Rätseln? Ist es in Ordnung, so viel Strom zu verbrauchen, damit niemand schummeln kann? Wo im Alltag begegnen euch Fingerabdrücke, Prüfsummen oder Ketten? (Seriennummern, ISBN, Passwörter) Die Einheit erklärt die Technik hinter Bitcoin, nicht das Geldanlegen. Fragen zu Kursen, Gewinnen oder Kaufen lassen sich gut mit dem Hinweis beantworten, dass Kryptowährungen stark schwanken und für Kinder kein Spielgeld sind. Vereinfachungen: Der echte Fingerabdruck heißt SHA-256 und besteht aus 64 Zeichen. Hier zeigen wir nur die ersten Zeichen als Bilder. Das Rätsel verlangt in Wirklichkeit eine Zahl unter einem Zielwert, nicht eine bestimmte Anzahl Kleeblätter. Das Prinzip ist aber genau dasselbe. Für Erwachsene und ältere Schülerinnen und Schüler gibt es die ausführliche Version mit Mining-Rechner in der Werkstatt: Eine Kette, die durch Rechenarbeit hält → --- ## Eine Kette, die durch Rechenarbeit hält URL: https://riemer.it/bitcoin-mining-proof-of-work/ Rubrik: Werkstatt Stand: 2026-11-02 Für den Unterricht: Es gibt eine Version für Kinder der Klassen 4 bis 8, mit Präsentationsmodus fürs Smartboard. Bitcoin für Kinder → // ∂ Werkstatt · Bitcoin · Mining Stärke(Bitcoin) = Σ Arbeit(Block₁ … Blockₙ) Neulich habe ich Claude gefragt, ob es für mich Bitcoin minen kann. Die Antwort war ein klares Nein. Dafür kam ein besseres Angebot: Lass uns verstehen, wie Mining funktioniert und ob es sich überhaupt rechnet. Daraus ist diese Werkstatt entstanden, mit drei Stationen zum Ausprobieren und einem Rechner. // Hintergrund Ein Kassenbuch ohne Kassenwart Bitcoin ist im Kern ein Kassenbuch, das tausende Rechner weltweit gleichzeitig führen. Es gibt keine Bank, die entscheidet, welche Buchung gilt. Das wirft eine einfache Frage auf: Wer darf die nächste Seite schreiben, und warum sollten alle anderen ihm glauben? Die Antwort heißt Proof-of-Work. Wer die nächste Seite, also den nächsten Block, anhängen will, muss ein Rätsel lösen. Dieses Rätsel lässt sich nur durch massenhaftes Ausprobieren knacken. Das Ergebnis kann aber jeder in Sekundenbruchteilen prüfen. Wer gewinnt, schreibt den Block und bekommt dafür neu geschaffene Bitcoin plus die Gebühren der enthaltenen Überweisungen. Das ist Mining. ~10 min Zielabstand zwischen zwei Blöcken, also rund 144 Blöcke pro Tag 3,125 BTC Belohnung pro Block seit dem Halving im April 2024 2.016 Blöcke Danach passt das Netz die Schwierigkeit an, etwa alle zwei Wochen 21 Mio. Obergrenze aller Bitcoin, die je entstehen können Das Halving hält die Menge knapp Alle 210.000 Blöcke, also etwa alle vier Jahre, halbiert sich die Blockbelohnung. Am Anfang gab es 50 BTC pro Block, heute 3,125. Das nächste Halving wird für Frühjahr 2028 erwartet. Für Miner heißt das: Bei gleichem Kurs halbiert sich über Nacht ihr Ertrag. Die Schwierigkeit läuft mit Kommen neue Miner dazu, würden Blöcke schneller gefunden. Deshalb schraubt das Netzwerk die Schwierigkeit regelmäßig nach. Mehr Rechenleistung im Netz macht also nicht Bitcoin schneller, sondern jeden einzelnen Miner ärmer. Dein Anteil am Kuchen hängt allein davon ab, wie viel du im Verhältnis zu allen anderen rechnest. Vom Laptop zur Halle 2009 · CPU Satoshi Nakamoto und die ersten Nutzer minen auf normalen Prozessoren. 2010 · GPU Grafikkarten rechnen viele Hashes parallel und lösen CPUs ab. 2011 · FPGA Programmierbare Chips bringen mehr Leistung pro Watt. 2013 · ASIC Spezialchips, die nur SHA-256 können. Seitdem ist alles andere chancenlos. Heute · Industrie Hallen mit zehntausenden ASICs an billigem Strom, organisiert in Mining-Pools, die Belohnungen anteilig verteilen. // Station 1 Der Fingerabdruck Alles beginnt mit einer Hash-Funktion. Sie macht aus beliebigem Text einen Fingerabdruck fester Länge. Bitcoin nutzt SHA-256, und zwar zweimal hintereinander. Gleicher Input ergibt immer den gleichen Hash. Schon ein geändertes Zeichen ergibt einen völlig anderen. // ändere ein Zeichen Eingabe SHA-256(SHA-256(Eingabe)) Mach aus der 0,5 eine 0,6. Vom alten Hash bleibt nichts übrig. Rückwärts rechnen geht nicht, man kann nur ausprobieren. // Station 2 Die Suche nach der Nonce Genau dieses Ausprobieren ist Mining. Ein Block enthält neben den Überweisungen ein Zählerfeld, die Nonce. Der Miner erhöht sie, hasht neu und prüft, ob das Ergebnis unter einem Zielwert liegt. Vereinfacht: Der Hash muss mit genug Nullen beginnen. Gültig(Block) ⇔ Hash(Inhalt ‖ Nonce) < Ziel Jede weitere Null in Hex-Schreibweise macht die Suche im Schnitt 16-mal länger. Das Prüfen bleibt immer gleich billig: ein einziger Hash. Diese Asymmetrie ist der ganze Trick. // mine selbst, lokal in deinem Browser Blockinhalt Schwierigkeit: 0 Nonce – Hashes / s erwartete Versuche – Dauer Aktueller Hash– Starte die Suche. Ab Stufe 6 brauchst du etwas Geduld. // Station 3 Die Kette Jeder Block enthält den Hash seines Vorgängers. Ändert jemand einen alten Block, ändert sich dessen Hash. Dann stimmt der Verweis im nächsten Block nicht mehr, und alles danach ist ungültig. Blockₙ.Vorgänger = Hash(Blockₙ₋₁) Probier es aus: Schreib in Block 1 eine andere Summe. Mine Block 1 danach neu und schau, was mit Block 2 passiert. Schwierigkeit in dieser Kette: drei Hex-Nullen, im Schnitt 4.096 Versuche pro Block. Ein Fälscher müsste also jeden Block nach seiner Änderung neu minen, und zwar schneller, als das restliche Netzwerk neue anhängt. Dafür bräuchte er mehr als die Hälfte der gesamten Rechenleistung. Deshalb ist die Kette sicher, solange niemand diese Mehrheit hat. // Rechner Lohnt sich Mining für dich? Jetzt wird es konkret. Wähle ein Gerät oder trag eigene Werte ein. Der Rechner zeigt Ertrag, Stromkosten und wann sich die Anschaffung bezahlt macht, falls überhaupt. Die Netzwerk-Hashrate wächst dabei monatlich weiter, und das Halving 2028 ist einberechnet. // gerät wählen Anschaffung (€) Hashrate (TH/s) Leistung (W) Strompreis (€/kWh) // markt und netzwerk BTC-Kurs (€) Netz-Hashrate (EH/s) Netzwachstum (%/Monat) Gebühren je Block (BTC) Pool-Gebühr (%) Laufzeit (Monate) Halving im April 2028 berücksichtigen – – BTC / Tag (Start) – Ertrag / Tag – Strom / Tag – Ergebnis / Tag – Gesamt inkl. Anschaffung – Break-even Kumuliertes Ergebnis über die Laufzeit (€) Modellrechnung mit konstantem Kurs. Nicht eingerechnet sind Kühlung, Lärmschutz, Steuern, Ausfälle und der Restwert der Hardware. Keine Anlageberatung. // zum vergleich: dein browser In Station 2 schafft dein Browser gemessen (erst Station 2 starten) . Allein damit würdest du statistisch einen Block finden nach etwa – Überschlag: Netz-Hashrate × 600 s ÷ deine Hashrate. Das Universum ist rund 1,4 × 10¹⁰ Jahre alt. // Fazit Was ich daraus mitnehme Proof-of-Work schafft Sicherheit durch Kosten. Fälschen ist nicht verboten, es ist nur unbezahlbar. Die Kette ist das Sicherheitsmerkmal. Ein einzelner Block wäre leicht zu fälschen, hunderttausende verkettete nicht. Ob Mining sich lohnt, entscheidet fast nur der Strompreis. Mit deutschem Haushaltsstrom ist selbst die beste Hardware ein Zuschussgeschäft. Wer in fremder Rechenleistung schürft, betreibt Cryptojacking. Ungewöhnliche Dauerlast auf Servern und Cloud-Instanzen gehört deshalb ins Monitoring. Und Claude war ehrlich genug, Nein zu sagen, und hilfreich genug, mir etwas Besseres anzubieten. Vereinfachung in den Stationen: Hier wird Text gehasht. Echte Block-Header sind 80 Byte binär (Version, Vorgänger-Hash, Merkle-Root, Zeitstempel, Zielwert, Nonce), und das Ziel ist eine Zahl statt einer Anzahl Nullen. Alles läuft lokal in deinem Browser, nichts wird gesendet. // Ausgangswerte, Stand Anfang November 2026 Kurs ca. 69.500 €: finanzen.net Antminer S21 XP, 270 TH/s, 3.645 W, ca. 6.000 $: Kryptex Netz-Hashrate um 1 ZH/s: The Defiant --- ## Kontakt URL: https://riemer.it/kontakt/ Rubrik: Seite Stand: 2026-11-02 Du hast eine Frage zu einem Beitrag, einen Fehler gefunden oder wünschst dir eine Unterrichtseinheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir. Besonders Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, Themen für den Unterricht vorzuschlagen. Worum geht es? Wunsch für eine UnterrichtseinheitFrage zu einem BeitragFeedback oder Fehler gefundenEtwas anderes Dein Name (freiwillig) Deine E-Mail (für die Antwort) Du bist … (freiwillig) bitte wählenLehrkraftElternSchülerin oder SchülerSonstiges Klassenstufe (freiwillig) Deine Nachricht Website Ich bin einverstanden, dass meine Angaben zur Beantwortung meiner Nachricht verarbeitet werden. Mehr dazu im Datenschutz. Das Formular braucht JavaScript, damit Bots draußen bleiben. Alternativ erreichst du mich über die Adresse im Impressum. Deine Nachricht geht direkt per E-Mail an mich. Sie wird nicht auf der Website gespeichert, und es läuft kein fremder Spamschutz-Dienst mit. Bots halte ich mit eigenen Mitteln draußen. --- ## Musik URL: https://riemer.it/musik/ Rubrik: Seite Stand: 2026-11-01 Ich mache Musik mit KI. Nicht, weil ich ein Instrument beherrsche, sondern weil ich wissen will, was passiert, wenn man einer Maschine eine Idee gibt und dann so lange daran feilt, bis sie klingt wie im Kopf. Hier sind die Songs, die raus dürfen. Zu jedem gibt es die Geschichte, wie er entstanden ist. Läuft gerade – Wie der Song entstand → 0:00 0:00 --- ## Über mich URL: https://riemer.it/ueber-mich/ Rubrik: Seite Stand: 2026-11-02 x = Marco Ich bin Marco. Beruflich sorge ich seit über zwanzig Jahren dafür, dass IT funktioniert, auch dann, wenn es darauf ankommt. Privat kann ich die Finger nicht davon lassen. Mein Zuhause ist mein Labor: Home Assistant, lokale KI, Musik aus dem Rechner und immer ein Projekt zu viel. Und weil ich Mathematik schön finde, hat hier jede Rubrik ihr eigenes Symbol. Hier schreibe ich auf, was funktioniert, was nicht, und warum. Ohne Werbeversprechen, mit allen Fehlern. Technik ist wie eine Kette: Sie ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Die Rubriken ∑Smart Home: die Summe aller Geräte, die zu Hause zusammenarbeiten ∇KI: lernen in kleinen Schritten, wie beim Gradientenabstieg ∀Sicher & stabil: für alle Fälle ∿Musik: Songs, die mit KI entstehen ∂Werkstatt: Teilergebnisse, die sich mit der Zeit verändern Und beruflich? Wenn du dir für dein Unternehmen IT wünschst, die genauso zusammenhält: Dafür gibt es Riemer IT Services & Consulting.