Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Was bedeutet das Schloss im Browser? Warum laufen Website-Ausweise ab? Und wie merkt man, dass etwas kaputtgeht, bevor es alle merken? Mit Browser zum Ausprobieren, Ausweis-Countdown und Ampeltafel.
Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-3.
Für Lehrkräfte
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Alles läuft lokal im Browser als Simulation. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking. Die Websites in den Beispielen sind erfunden.
Steckbrief
- Klassenstufe: 4 bis 8
- Fächer: Informatik, Medienbildung
- Dauer: 45 Minuten
- Material: Smartboard oder Beamer, optional echte Ausweise zum Vergleich (Schülerausweis, Bibliotheksausweis)
Lernziele
- Die Kinder erklären, was das Schloss im Browser bedeutet und was nicht.
- Sie prüfen Website-Adressen genau und erkennen einfache Tricks mit ähnlich aussehenden Buchstaben.
- Sie begründen, warum Ausweise ein Ablaufdatum haben und rechtzeitig erneuert werden müssen.
- Sie verstehen, wie eine Überwachung mit Ampelfarben hilft, Fehler früh zu bemerken.
Ablauf
| Minute | Folie | Was passiert |
|---|---|---|
| 0 – 5 | 1 – 2 | Einstieg: Woran erkennt man, wer echt ist? Ausweise sammeln. |
| 5 – 15 | 3 – 4 | Browser ausprobieren: gültig, abgelaufen, Trick. Geheimgang kurz erklären. |
| 15 – 22 | 5 | Ausweis-Countdown: von Hand erneuern gegen automatisch. |
| 22 – 30 | 6 – 7 | Ampeltafel: etwas geht kaputt. Die welkende Pflanze als Bild. |
| 30 – 37 | 8 | Was hat in unserer Klasse ein Ablaufdatum? |
| 37 – 45 | 9 – 10 | Quiz und Merksätze. |
Ohne Computer: Die Klassen-Ampel
Die Klasse wählt fünf Dinge, die regelmäßig gepflegt werden müssen, zum Beispiel Pflanzen, Tablet-Akkus, Bücherei-Bücher, Papier im Drucker und den Erste-Hilfe-Kasten. Für jedes gibt es eine Karte mit grüner, gelber und roter Seite und einen „Prüfdienst“. Jeden Morgen dreht der Prüfdienst die Karten passend um. Nach einer Woche: Was ist uns aufgefallen, bevor es zum Problem wurde?
Gesprächsimpulse
- Reicht das Schloss allein, um einer Website zu vertrauen?
- Warum ist es klüger, etwas automatisch zu erneuern, als sich daran zu erinnern?
- Was würde in unserer Schule ohne „Ampel“ unbemerkt kaputtgehen?
Vereinfachungen: Ein Zertifikat bestätigt, dass eine Website zu einem bestimmten Namen gehört. Es sagt nichts darüber, ob die Website ehrlich ist. Darum ist die Adresse so wichtig. Die Laufzeiten in den Folien sind gerundet, echte Website-Zertifikate gelten derzeit höchstens 200 Tage, Tendenz sinkend.
Für Erwachsene: Wie ich nie wieder ein abgelaufenes Zertifikat verpasse →
