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3–5 Minuten

Der Sortier-Roboter: Ordnung mit Köpfchen

Eine Unterrichtseinheit zum Zeigen und Mitmachen: Wie schafft ein Computer Ordnung? Die Kinder geben einem Sortier-Roboter Aufträge, erleben, was ein schlechter Auftrag anrichtet, retten alles mit einer Sicherung und prüfen die Vorschläge des Roboters.

Folie 1
// Für die Klassen 4 bis 8

Der Sortier-Roboter

Wie ein Computer Ordnung schafft, und warum er dafür einen guten Auftrag braucht.

// Stell dir vor …

Eine Schublade voller Zettel

Elternbriefe, Rechnungen, Einladungen, Anmeldungen: alles durcheinander in einer Schublade. Morgen ist die Klassenfahrt, und der Elternbrief ist weg.

// Frage an die KlasseWie würdet ihr die Schublade ordnen, damit man alles schnell findet?
// Was steht auf jedem Brief?

Absender, Datum, Thema

Fast jeder Brief verrät drei Dinge. Klick auf einen Brief, um sie zu sehen.

// MerkeWer, wann, worum: Damit lässt sich fast alles ordnen.
// Der Roboter · zum Ausprobieren

Gib dem Roboter einen Auftrag

Der Roboter kann sortieren. Aber nur, wenn ihr ihm sagt, was er tun soll. Wählt einen Auftrag:

🤖 …

// Was haben wir gelernt?

Ein Roboter macht, was man sagt

Ohne Auftrag tut er nichts. Mit einem guten Auftrag spart er viel Arbeit. Und mit einem schlechten Auftrag macht er ganz schnell ganz viel kaputt.

// MerkeGenau sagen, was man will. Danach prüfen. Und vorher eine Sicherung machen.
// Vorschlag oder Entscheidung? · zum Mitmachen

Der Roboter schlägt vor, ihr entscheidet

Ein guter Sortier-Roboter fragt nach, bevor er etwas festlegt. Stimmt sein Vorschlag?

// Wer darf das sehen?

Private Briefe bleiben privat

Viele Briefe gehen nur die Familie etwas an. Will man einen davon weitergeben, schickt man nicht einfach eine Kopie an alle, sondern einen Link mit Passwort, der nach ein paar Tagen von selbst verfällt.

// Frage an die KlasseWelche Briefe würdet ihr nie einem fremden Computer zeigen?
// Quiz

Habt ihr es verstanden?

Was macht der Roboter ohne Auftrag?

Nichts. Er wartet.

Warum war „Nimm das heutige Datum“ ein schlechter Auftrag?

Weil dann alle Briefe dasselbe, falsche Datum bekommen.

Was rettet einen, wenn der Roboter etwas kaputt gemacht hat?

Eine Sicherung, die man vorher gemacht hat.

Wer entscheidet am Ende: Roboter oder Mensch?

Der Mensch. Der Roboter macht Vorschläge.

// Das habt ihr gelernt

Ordnung mit Köpfchen

  1. 📬 Wer, wann, worum: So lässt sich fast alles ordnen.
  2. 🤖 Ein Roboter hilft, aber nur mit einem klaren Auftrag.
  3. 💾 Vorher sichern, danach prüfen.
  4. 🔒 Private Dinge teilt man nur gezielt und geschützt.
// was zu zeigen war ∎Der Roboter arbeitet. Du denkst mit.

Bedienung: Mit den Pfeiltasten ← → oder der Leertaste blättern, F für Vollbild, H für die helle Beamer-Ansicht. Jede Folie hat eine eigene Adresse, zum Beispiel #folie-4.

Für Lehrkräfte

Du unterrichtest und wünschst dir eine Einheit zu einem bestimmten Thema? Schreib mir dein Wunschthema →

Alles läuft lokal im Browser. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking, es wird keine KI aufgerufen.

Steckbrief

  • Klassenstufe: 4 bis 8
  • Fächer: Informatik, Medienbildung, Sachunterricht
  • Dauer: 45 Minuten
  • Material: Smartboard oder Beamer, für die Übung ohne Computer: ein Stapel Briefumschläge oder Karteikarten

Lernziele

  • Die Kinder ordnen Dokumente nach Merkmalen wie Absender, Datum und Thema.
  • Sie erklären, dass ein Computer nur mit einem klaren Auftrag arbeitet.
  • Sie erkennen, wie ein ungenauer Auftrag viele Fehler auf einmal auslöst, und warum Sicherungen wichtig sind.
  • Sie prüfen Vorschläge kritisch und entscheiden selbst.
  • Sie denken darüber nach, welche Dokumente privat sind.

Ablauf

MinuteFolieWas passiert
0 – 51 – 2Einstieg: Die Schublade voller Zettel. Ideen zum Ordnen sammeln.
5 – 103Briefe aufdecken: Absender, Datum, Thema.
10 – 224 – 5Roboter-Aufträge ausprobieren, den Datumsfehler erleben, mit der Sicherung retten.
22 – 306Vorschläge prüfen: stimmt oder falsch?
30 – 377Gespräch: Was ist privat? Wie teilt man sicher?
37 – 458 – 9Quiz und Merksätze.

Ohne Computer: Ihr seid der Roboter

Jede Gruppe bekommt einen gemischten Stapel Umschläge mit erfundenen Absendern und Daten. Eine Person ist der Roboter und darf nur genau das tun, was auf einem Auftragszettel steht. Die anderen schreiben Aufträge. Wer schafft es, dass der Roboter sinnvoll sortiert? Lustig wird es mit absichtlich ungenauen Aufträgen wie „Leg alles ordentlich hin“.

Gesprächsimpulse

  • Warum ist es gut, dass der Roboter ohne Auftrag nichts tut?
  • Wem würdet ihr eure Briefe zum Sortieren geben, und wem nicht?
  • Wo im Alltag sortieren Computer schon für euch? (Fotos, E-Mails, Musik)

Vereinfachungen: Der Roboter in den Folien folgt festen Regeln. Echte KI-Systeme lesen den Text eines Dokuments und machen Vorschläge, die mal besser, mal schlechter passen. Das Prinzip „Auftrag geben, prüfen, sichern“ gilt aber genauso.

Für Erwachsene: Mein Papierkram hat jetzt einen Assistenten. Und einen Ausgang. →

was zu zeigen war